Alt 06.12.13, 12:34
Standard Aktuelle Chancen bei Alcoa, Barrick Gold, Gold und WTI Oil
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Die Situation an den Rohstoffmärkten gestaltet sich weiterhin alles andere einfach. Die letzten Wochen waren von Spekulationen über das weitere Vorgehen der US-Notenbank sowie durch die Veröffentlichung und die damit einhergehende Diskussion wichtiger, jedoch uneinheitlich ausgefallener Konjunkturdaten geprägt.

Gerade für die weitere Entwicklung der Edelmetallmärkte und hier insbesondere für Gold wird es von großer Bedeutung sein, inwieweit und ab wann die US-Notenbank damit beginnt, die Zügel wieder einzuziehen. Schaut man sich die Entwicklung des Goldpreises in den letzten Wochen an, muss man davon ausgehen, dass die Marktteilnehmer das Schlimmste, d.h. den baldigen Beginn des Ausstieges aus dem Anleihenkaufprogramms, erwarten. In Anbetracht der zuletzt veröffentlichten US-Konjunkturdaten rechnen wir jedoch eher damit, dass sich der Beginn des Ausstieges noch verzögern wird. Kurzum: Es besteht unserer Einschätzung nach eher ein positives Überraschungsmomentum... Insofern sehen wir für Gold in 2014 gar nicht so schwarz, wie gemeinhin derzeit von allen Seiten - und das allein sollte schon stutzig machen - kolportiert wird.

In diesem Zusammenhang möchten wir auf unseren umfangreichen und exklusiven Jahresausblick "Edelmetall- und Rohstofffavoriten 2014" verweisen, den wir demnächst veröffentlichen werden. Weitere Details finden interessierte Leser <hier>

Gold und Barrick Gold sind in der aktuellen Situation sicherlich als antizyklische Chancen zu bewerten. Taucht der Goldpreis noch einmal signifikant unter die 1.200 US-Dollar ab, möglicherweise wird im Jahresverlauf 2014 auch der Bereich um 1.000 US-Dollar getestet, ist das Edelmetall ohne Zweifel mehr als nur interessant.

Für Barrick Gold gilt Ähnliches. Noch notiert die Aktie mit aktuell 16,39 CAD (Schlusskurs 05.12.2013) deutlich oberhalb des Jahrestiefs von 14,22 CAD, doch es ist nicht auszuschließen, dass die Aktie nicht doch noch einmal in Richtung dieses Tiefs gehen wird. Auf diesem Niveau wird sie aber nicht nur für Schnäppchenjäger attraktiv Der Konzern befindet sich inmitten eines Umstrukturierungsprozesses. Zudem wurde kürzlich bekannt gegeben, dass der Goldkonzern sein Pascua Lama Projekt zunächst auf Eis legt. Pascua Lama hatte bis vor kurzem vor allem durch juristische Auseinandersetzungen, ausufernde Kosten sowie Auflagen und Strafzahlungen für Aufsehen gesorgt. Dass nun Barrick Gold das Projekt neu überdenkt, ist sicherlich nicht das Schlechteste, was der Konzern in der aktuellen Situation machen kann... Warum wir Barrick Gold als einen unserer Einschätzung nach heißesten potentiellen Turnaroundkandidaten für 2014 sehen, führen wir im oben genannten Themenreport umfangreicher aus, es lässt sich aber wie folgt zusammenfassen: Die fundamentale Situation hat sich im letzten Quartal deutlich verbessert. Zudem bietet das umfangreiche Projekt- und Minenportfolio noch einige "Schätze", die die Kanadier heben können. Der jüngst durchgeführte Verkauf von drei australischen Minen an GoldFields ist ein erster Fingerzeig.

Kommen wir zu Alcoa und dem Ende einer gigantischen Bodenbildung, das sich derzeit abzeichnet. Zuletzt gelang es der Aktie zwar nicht, sich oberhalb der wichtigen 10 US-Dollar-Marke zu etablieren, doch es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis der Knoten platzt. Den Grundstein legten die vom Markt positiv aufgenommenen Zahlen für das dritte Quartal des Aluminiumproduzenten. Und so mancher, der in der Aktie sehr zahlreich vertretenen Leerverkäufern, überdachte seine Position. Daraufhin schoss die Aktie gegen den 10 US-Dollar-Widerstand, konnte ihn aber nicht knacken. Ein weiterer Versuch scheiterte kürzlich. Dennoch ist der Aufwärtsdruck deutlich zu spüren bzw. zu erkennen. Und sollte Alcoa erst einmal die 10 US-Dollar übersprungen haben, dürfte sich ein größerer Aufwärtsimpuls anschließen.

Vor allem der kürzlich vermeldete überraschend starke Abbau der US-Rohöllagerbestände kann als fundamentale Ursache für die jüngste Erholung bei WTI Oil angeführt werden. Vom Tief bei 92 US-Dollar erholte sich WTI Oil und auch der Widerstand bei 96 US-Dollar wurde überwunden. Nun hat WTI Oil mit der Marke von 98 US-Dollar den nächsten relevanten Widerstand vor der Brust. Ein Kaufsignal vorausgesetzt, könnte die Erholung WTI Oil durchaus noch einmal an die 107 US-Dollar heranführen.

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