Alt 26.03.10, 19:27
Standard Der Bulle im zweiten Jahr!
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Die Statistik spricht eine deutliche Sprache.

Vor fast genau einem Jahr machte der Vergleich mit 1929 bis 1932 die Runde. Eine neue Weltwirtschaftskrise wurde allgemein befürchtet. Die Krise hat sich auch in fast allen Bereichen der Wirtschaft - vor allem im Finanzsektor - ausgebreitet. Dabei wurde ein wichtiger Faktor vergessen. Krisen dauern nie allzu lange und sind vor allem unglaubliche Chancen. Die simple Regel lautet: Je größer die Krise, desto größer die Chance. Die Statistik verdeutlicht dies eindrucksvoll.


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Das zweite Jahr im Bullenmarkt hat begonnen

In meinem Buch "Die acht größten Fallen für Geldanleger" (weitere Infos zum Buch unter www.gruener-fisher.de) habe ich diverse Verhaltensmuster beschrieben. Einer der schwersten Fehler ist dabei, die Geschichte und die Statistik zu ignorieren sowie vor allem emotional zu agieren.

Die Krise 2008 war der schwerste Rückschlag seit 1929 - der Anstieg seit März 2009 war jedoch in der Folge auch der zweitgrößte Zuwachs der letzten 150 Jahre. Erinnern Sie sich an den März 2009? Panik und die allgemeine Ansicht, dass die Krise noch längst nicht vorbei sei - "sie würde sogar jetzt erst richtig beginnen" hieß es oft. Fast zwangsweise explodierte der S&P 500 in der Folge. Das zweite Jahr des neuen Bullenmarktes hat gerade erst begonnen.




S&P 500 im Wochenchart

Im Wochenchart des amerikanischen Leitindex S&P 500 ist der deutliche Einbruch schön zu erkennen. Der aktuelle Anstieg verläuft ähnlich impulsiv wie der Anstieg nach dem Tief im März 2003. Auch damals konnte sich nach einem Jahr Anstieg kaum jemand einen mehrjährigen Aufschwung vorstellen. Lange wurde auch damals von einer Bärenmarktrallye gesprochen. Heute ist das nicht anders. Dies spricht für langfristig weiter anziehende Notierungen. Eine kurzfristige Korrektur? Ja. Ein Ende des Bullenmarktes? Nein.




S&P 500 im Monatschart

Der langfristige Monatschart ist eindrucksvoll. Zwei große Bärenmärkte haben die Jahre von 2000 bis 2009 gekennzeichnet. In den 70er Jahren war dies ähnlich. Auch damals gingen - nach einem schwachen Jahrzehnt - fast alle Investoren von einer nur unterdurchschnittlichen Entwicklung in den nächsten Jahren aus. Es folgte der größte Bullenmarkt der Geschichte. Dieses Muster könnte sich nun wiederholen.




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Fazit

Der Blick in die Statistik hilft oft weiter. Das zweite Jahr des Bullenmarktes ist fast immer positiv. Während die Märkte kurzfristig einige Überhitzungstendenzen aufweisen, sieht das langfristige Bild zunehmend positiver aus. Auch - und vor allem deshalb - weil kaum Optimismus anzutreffen ist. Bei den Anleihen sieht das Bild gegensätzlich aus. Hohe Kurse und winzige Renditen. Trotzdem fühlen sich die Investoren - derzeit noch - im festverzinslichen Bereich besser aufgehoben. Das kann schnell kippen!
Für Inhalt und Rechtmäßigkeit dieses Beitrags trägt der Verfasser Thomas Grüner die alleinige Verantwortung. (s. Haftungshinweis)  
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