Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : A.Merkel -wie blind und doof ist diese Frau eigentlich?
actionman
29-03-2003, 16:37
Zuerst stellt sie sich kurz nach Kriegsbeginn vor dem deutschen Bundestag und verkündet lauthals sie stehe zu diesem Krieg mit allen Konsequenzen :flop:
Dann floppt sie mit der Aussage das Kinderlose Ehepaare
weniger Rente bekommen sollten :flop:
Jetz zetert sie schon wieder das dieser Krieg unausweichlich war :flop:
Merkel: Der Krieg war unausweichlich
In die Kritik geratene Partei-Chefin schreibt offenen Brief - "CDU muss an der Seite der Alliierten stehen"
von Guido Heinen
Berlin - CDU-Chefin Angela Merkel wird am Wochenende in einem "persönlichen Antwortbrief" ihre Haltung zum Irak-Krieg erläutern. Darin betont Merkel, es sei "unverantwortlich, den Einsatz militärischer Gewalt als das letzte Mittel kategorisch auszuschließen. Als letztes Mittel wird er in manchen Konflikten, so auch in diesem, unausweichlich sein und bleiben", schreibt die CDU-Vorsitzende.
Merkel bezeichnet die UN-Resolution 1441 als "eine Art "Doppelbeschluss" der UNO: Friedliche Entwaffnung durch ernst gemeinte Drohung". Die Wirkung dieser Resolution habe von Beginn an von der Glaubwürdigkeit beider Elemente gelebt. "Damit sind weder die Position "Auf jeden Fall Krieg" noch die Position "Auf keinen Fall Krieg" vereinbar. Die Mitte zu halten, die Geschlossenheit und die Entschlossenheit zu bewahren, das wäre die Aufgabe der Politik gewesen."
Ihre scharfe Kritik an der Bundesregierung erneuert Merkel. Das Scheitern der internationalen Diplomatie läge auch darin, dass die Versuche Kanadas und Großbritanniens, eine weitere Resolution mit klaren Ultimaten zu Stande zu bringen, kompromisslos "abgelehnt worden" seien, "nicht zuletzt von der Bundesregierung". "Niemand weiß, ob Einigkeit im Druck auf Saddam Hussein ihn zur friedlichen Entwaffnung gezwungen hätte. Aber diese Einigkeit im Druck war die einzige Chance."
Merkel wirft der Bundesregierung vor, "diese Einigkeit und Geschlossenheit erschwert oder am Ende gar verhindert" zu haben und "den Krieg wahrscheinlicher und nicht unwahrscheinlicher gemacht zu haben". Gewollt habe das niemand. "Aber Politik wird zu Recht vor allem daran gemessen, ob man das, was man für richtig hält, auch erreicht und nicht erschwert", so Merkel. Jetzt, da der Krieg traurige Realität sei, stehe es für sie "außer Frage, dass die CDU in der Auseinandersetzung der alliierten Streitkräfte mit dem irakischen Diktator Saddam Hussein nicht neutral sein kann, sondern an der Seite der USA und ihrer Verbündeten stehen muss".
Respekt äußert Merkel vor Friedensdemonstrationen. Dieses Bekenntnis zwinge jede politische Führung zu noch gewissenhafterer Abwägung in Fragen von Krieg und Frieden. "Aber - auch das muss ich in meiner Verantwortung als Politikerin sagen - dieses Bekenntnis kann diese Abwägung nicht ersetzen", schreibt Merkel.
Merkel wehrt sich in dem Schreiben auch gegen bestimmte Fragestellungen, die sie als "unangemessen" bezeichnet: "Ich werde in diesem Zusammenhang oft gefragt, ob ich "für" den Irak-Krieg sei, ob ich ihn "befürwortete", "unterstützte" u. ä.", schreibt sie. Niemals würden ihr "bei einer Entscheidung zwischen Krieg und Frieden, um Leben und Tod derartige positive Attribute über die Lippen kommen".
Die Parteichefin geht auch auf die Debatte um das "C" ihrer Partei in diesem Zusammenhang ein. Merkel betont, das "schier übermenschliche Friedenszeugnis von Papst Johannes Paul II." habe sie als evangelische Christin "persönlich sehr berührt". Die christliche Tradition verstehe den "Frieden als Werk der Gerechtigkeit". "Als ein allerletztes Mittel der Abwehr schließt sie auch Drohung und Gewalt nicht aus. Ob eine Abwägung zu diesem Ergebnis kommt, das ist keine theologische, sondern eine politische Frage", so Merkel. Niemand könne eine letzte Wahrheit für sich in Anspruch nehmen.
Nach Tagen der innerparteilichen Debatte ist dieser dreiseitige Brief, der der WELT vorliegt, die erste ausführliche öffentliche Stellungnahme der Partei- und Fraktionschefin in der Kriegsfrage. Das Schreiben geht an Hunderte von Bürgern, die ihr in dieser Sache geschrieben hatten, sowie an Funktionsträger der Partei. Diesen wird er zur Kenntnis gegeben. In Merkels Umgebung wird dieser Brief ausdrücklich "nicht als Brief an die Partei" gewertet.
Artikel erschienen am 29. Mär 2003
http://www.welt.de/data/2003/03/29/60128.html
Die Frau ist sowas von blind und planlos, das tut schon weh :flop:
also irgendwie verstehe ich nicht ganz, merkel äußert die meinung, welche sie schon die ganze zeit geäußert hat, und vieles von dem was sie sagt, ist so verkehrt auch nicht. wa<s natürlich wiederum ansichtssache ist...
wieso blind und doof? ist jeder blind und doof, der nicht den nerv der allgemeinheit trifft. wäre dir ein politischer wendehals lieber?
mag sein, das das jetzt das ende der karriere von angie ist, allerdings mir persönlich sind solche menschen lieber, welche klar auch gegen die allgemeinheit ihre aussagen treffen und dabei noch um etwaigen konsequenzen wissen müssen, als diejenigen welche hintenherum so reden und nach aussen ganz anders tun :flop: :flop: :flop:
actionman
30-03-2003, 14:19
ich erwarte von Politikern die innerhalb einer Partei gehobene
Positionen inne haben zumindestens ein minimum an Sachverstand.
Was zum Beispiel kann ein kinderloses Ehepaar dafür wenn sie aus biologischen Gründen keine Kinder bekommen können?
Haben sie nicht auch ein Leben lang ihre Pflicht in Form von Rentenbeiträgen zu einer angemessenen Rente beigetragen?
Warum sollen diese Leute weniger Rente bekommen, das ist Diskreminierung.
Na ja und das sie den Amerikanern mit ihrer Kriegspolitik in den A... kreicht, das ist schon mehr als doof und bescheuert, das bescheinigen ihr ja jetzt schon ihre eigenen Gefolgsleute, ihre Parteikarriere ist mit sicherheit zu Ende und das zu Recht.
Deine Einstellung zu diesen Themen, will dir keiner nehmen, da must du selbst mit klar kommen.
das hat mit meiner persönlichen einstellung zu dem thema überhaupt nichts zu tun :rolleyes:
ich frage lediglich nur, wieso blind und doof wenn merkel bei ihrer vorher geäußerten meinung bleibt?
nochmal, sind dir politische wendehälse lieber? :rolleyes: :rolleyes:
auch mal ein interesssanter link
kritik an firedenspolitik (http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,242484,00.html)
actionman
30-03-2003, 19:47
ich frage lediglich nur, wieso blind und doof wenn merkel bei ihrer vorher geäußerten meinung bleibt?
Weil diese vorher geäußerte Meinung bezüglich des Krieges
dumm,blind und doof war und ist :flop:
Ihre Meinung bezüglich der Rentenkürzung ist völlig unkompetend und spricht von keinerlei Sachkenntnis :flop:
Zu deinem zitiertem Wendehals :eek:
Wenn du deinen innigsten Freund Schrödie meinst :D
der sicherlich viele Fehler gemacht hat aber in Sachen
Irakkrieg mit Sicherheit kein Wendehals ist sondern
standhaft ist wie ich es von einem Volksvertreter erwarte :top:
da hast du wahrscheinlich recht, die wirtschaftliche kompetenz dieses landes liegt bei rot-grün :D :D :D
actionman
31-03-2003, 09:12
da hast du wahrscheinlich recht, die wirtschaftliche kompetenz dieses landes liegt bei rot-grün
Saidaaaaaaaaa, bitte richtig lesen ;)
hab ich nichts von greschrieben, lediglich bezüglich Kriegsaussage !!!!!!!!!
Ich bleibe dabei, Merkel kannst du in die Tonne haun, die ist blind
blöd und dooooof :D :flop:
actionman
31-03-2003, 12:04
Auch Stoiber distanziert sich von Merkel Von Andreas Lorenz, Peking
Kritischere Töne gegen die Irak-Politik von Amerikanern und Briten schlägt jetzt auch Edmund Stoiber an. Bayerns Ministerpräsident äußerte sich in Peking skeptisch über die Rolle Washingtons und Londons im Nachkriegs-Irak: "Die Alliierten werden niemals in der Lage sein, den militärischen Prozess politisch und wirtschaftlich ins Positive zu wenden."
DPA
China-Besucher: Stoiber und Gattin Karin vor der Großen Mauer
Peking - Die Uno werde stattdessen künftig eine "neue Rolle" spielen müssen, sagte Stoiber vor deutschen Geschäftsleuten. Der Irak-Krieg stelle eine Zäsur da. Danach müsse, so Stoiber, die Weltpolitik "neu vermessen" werden.
Der bayrische Regierungschef hält sich derzeit zu einem mehrtägigen Besuch in der Volksrepublik China auf. Er bedauerte "zutiefst", dass die Entwaffnung des Irak ohne "Beschluss des Sicherheitsrats und ohne gemeinsames Handeln leider nicht möglich war". Stoiber kritisierte beide Seiten, die es an "Kompromissbereitschaft" hätten "fehlen lassen".
Stoiber distanzierte sich damit indirekt von der Vorsitzenden der Schwesterpartei, Angela Merkel. Die CDU-Chefin hatte in den letzten Wochen einen strikten pro-amerikanischen Kurs eingeschlagen: Die Partei müsse "an der Seite der USA und ihrer Verbündeten stehen". Es sei "unverantwortlich", den Einsatz militärischer Gewalt als letztes Mittel ... kategorisch auszuschließen", verkündete Merkel.
IN SPIEGEL ONLINE
· Union kritisiert Merkel: "Peinlich berührt" (31.03.2003)
Stoiber selbst hatte sich in der Irak-Frage in den letzten Wochen widersprüchlich geäußert. Einerseits verurteilte er "Alleingänge eines Landes ohne Konsultation und ohne Mandat der internationalen Staatengemeinschaft" und sah sich damit "in einer Linie mit der Haltung der französischen Regierung", wie er in einer Erklärung Ende Februar mitteilte. Gleichzeitig aber kritisierte er die Irak-Politik der Bundesregierung, die sich nicht "an die Seite der Verbündeten gestellt" und "aus rein innenpolitischen Gründen Europa" gespalten habe.
Stoiber wird am Mittwoch als erster deutscher Politiker mit dem neuen Ministerpräsidenten Wen Jiabao zusammentreffen und später nach Schanghai weiterreisen. Letztes Ziel seiner Tour ist Hongkong.
Allerdings erwägt der CSU-Politiker, die südchinesische Finanzmetropole aus dem Programm zu streichen. Grund: Der Ausbruch der atypischen Lungenentzündung SARS. In Hongkong sind bislang die meisten Infektionen aufgetreten. Er trage, so erklärte Stoiber vor Journalisten, auch Verantwortung für die Delegation.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,242801,00.html
actionman
31-03-2003, 12:36
Irak-Politik: Merkel kriegt Druck aus den eigenen Reihen
© dpa Merkel unter Druck
Unions-Politiker haben CDU-Chefin Angela Merkel zu einem Kurswechsel in der Irak-Politik aufgefordert. Der langjährige außenpolitische Sprecher der CDU, Karl Lamers, kritisierte Merkel scharf: "Ich verstehe Angela Merkel nicht, dass sie sich so vorbehaltlos an die Amerikaner hängt. So werden wir ein passives Anhängsel, nicht Subjekt politischen Handelns", sagte Lamers der "Rheinischen Post". Gauweiler: "Darf keine Ja-und-Amen-Beziehung sein"
Auch der CSU-Bundestagsabgeordnete Peter Gauweiler monierte, das Verhältnis der Union zu den USA dürfe "keine unkritische Ja-und-Amen-Beziehung" sein. Gauweiler verwies in der "Bild"-Zeitung darauf, dass die Wähler und Anhänger der Union "entsetzt über die Unfähigkeit des amtlichen Washington" seien und somit kein Verständnis für die Haltung Merkels und anderer führenden Unions-Politiker hätten.
Meyer und Koch verteidigen Merkel
CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer verteidigte Merkel gegen die Vorwürfe. Auch die CDU-Chefin tue "sich sehr schwer damit", betonte Meyer im ZDF-"Morgenmagazin". Merkel eine strikt pro-amerikanische Haltung vorzuwerfen, wie Lamers es tue, sei aber falsch. Dass es in einer Volkspartei wie der CDU verschiedene Meinungen zum Thema Krieg gebe, sei völlig normal. Alle hätten dabei "Riesenbauchschmerzen", erklärte Meyer.
Auch Hessens Ministerpäsident Roland Koch stellte sich erneut hinter die CDU-Chefin, dass es historisch richtig ist, zu signalisieren, dass nicht ganz Deutschland vergessen hat, was wir in den letzten 50 Jahren mit Amerika zusammen getan haben", sagte Koch im Deutschlandfunk.
Das muß man auch nicht vergessen, aber aus diesem Grund kann doch nicht für alle Ewigkeit alles richtig sein was die US Politiker machen, wir müssen doch nicht US hörig sein lieber Herr Koch :flop:
nokostolany
31-03-2003, 12:48
politiker generell in deutschland.....
ALLES NUR SPRÜCHE !!! :mad:
die CDU/CSU hatte 16 jahre die möglichkeit (die von ihnen jetzt geforderten) reformen auf den weg zu bringen....und das zu zeiten, als es der wirtschaft noch besser ging.... :rolleyes:
innenpolitisch und wirtschaftlich mag es ja sein, daß die CDU/CSU bessere vorschläge macht, als ROT-GRÜN....aber dann doch lieber die stoiber-linie, als diese "komischen" merkelansichten !!! :rolleyes:
aussenpolitisch hat die CDU/CSU bislang immer nur die deutsche position in der EU und gegenüber den AMIs geschwächt....das war schon früher so und das führt die MERKEL leider weiter fort ! :mad:
ROT-GRÜN ist da standhafter :top: ob das am ende vorteilhafter bedeutet bleibt noch dahingestellt !
alles in allem können wir uns nicht gerade mit unseren volksvertretern rühmen....LEIDER ! :rolleyes:
hola,
also ich bin ja nen fan von merkilein...aber was sie da ablies ist doch schwachsinn pur....ich solle bestraft werden weil ich nie kinder haben werde :eek: :flop: ...ich glaube bei dieser aussage hatte sie paar bierchen intuss ;)
actionman
31-03-2003, 13:01
die CDU/CSU hatte 16 jahre die möglichkeit (die von ihnen jetzt geforderten) reformen auf den weg zu bringen....und das zu zeiten, als es der wirtschaft noch besser ging....
Stimmt 100% NOK, nur leider verspielt rot/grün in den letzten Jahren diese Chance ebenfalls und sollten sie es jetzt schaffen mit Hilfe der CDU, dann tut es richtig weh für alle!
Aber ich gebe dir recht, es hätte schon inden letzten 8 Jahren der schwatz/gelb Regierung geschehen müssen aber Birne (Kohl) hat ja alle Probleme störisch ausgesessen :flop:
actionman :D
setz du erst mal deine brille auf und les dir durch was du so schreibst!
Ihre Meinung bezüglich der Rentenkürzung ist völlig unkompetend und spricht von keinerlei Sachkenntnis
hat wohl kaum noch was mit kriegsaussage zu tun oder?
mir ist es ziemlich wurscht was die merkel so sagt, genauso wurscht wie das gelaber von den anderen politikern, weil die hälfte davon kannst du eh nur in die tonne treten, da hat nok leider recht, die meisten unserer politiker sind mitesser und gehören auch genauso behandelt.
stefano, wenn du ins rentenalter eintreten wirst, wird es eh keine rente wie wir sie jetzt kennen mehr geben, das gesamte sytem ist am kippen und ob du dann da kinder hast oder keine, spielt dann bei der minimalrente auch keine rolle mehr.... :rolleyes:
was nicht heissen soll, das ich die aussage bzgl. rente sehr gut finde aber insofern habe ich mir diese wahrheit schon längst abgeschminkt.
aber einen menschen als total doof und blöd und blablabla zu bezeichnen, weil eine meinung noch mal vertreten wird, die so schon lange vertreten wurde durch merkel, find ich dann auch nicht besonders gut gewählt!
im gegenteil, für mich ist die frau in dieser hinsicht standhaft obwohl sie es sich wirklich leichter machen könnte, indem sie genau wie die anderen wendehälse von ihrer ursprünglichen aussage zurücktritt.
nokostolany
31-03-2003, 13:49
hey .... SAIDA hat mir recht gegeben ! :D:top::sonne:
die aussagen von MERKEL halte ich für quatsch (was wiederum nur meine unmaßgebliche meinung ist ;) ) und vor allem, was die innerparteilichen, innerdeutschen aber auch in der aussenwirkung angeht, nicht gerade durchdacht ! :rolleyes:
wenn man auch sagen muß, daß sie "standhaft" ihre meinung vertritt.....aber das hatte der möllemann auch ! :eek:;)
STOIBER ist aussenpolitisch ein "wendehals" .....
SCHRÖDER innenpolitisch...mehr oder weniger gezwungenermassen .... und das macht den unterschied !
aber die a.....kriecherei einer frau merkel (und leider auch so manch anderem CDUler ) gegenüber unserem überidol....dem einzigen wahrhaftigen und immer korrekten großen bruder...DER USA ..... die finde ich zum k...... :xkotz:
actionman
31-03-2003, 17:27
@Saida uuuuuh :rolleyes: :D
es müste doch auch schon bis Köln durchgedrungen sein, das
man mehrere Argumente in einem Posting schreiben kann.
Es ging doch um die Dusseligkeit dieser doofen Tusse
was die alles so von sich gegeben hat :D
und da ging es unter anderem auch um diese Rentengeschichte außer dieser Kriegsheuchelei,ok??
richtig geil das du so ziemlich alleine dastehst mit der Verteidigung dieser doofen Tante :D :D :D :D :top:
actionman
31-03-2003, 17:41
MERKELS IRAK-KURS
Friendly Fire in der Union
Von Markus Deggerich
Angela Merkel muss gegen Freund und Feind ihren strammen USA-Kurs verteidigen. Stoiber grätscht, Koch lauert und Schröder genießt. In der Fraktion und im Bundestag warten schwere Stunden :top:
AP
Im Schatten der Macht: Merkel beim USA-Besuch
Berlin - Für Angela Merkel hat eine ungemütliche Woche begonnen. Mit ihrer uneingeschränkten Solidarität für den Kriegskurs der USA zwingt sie ihrer Partei eine zermürbende Debatte auf. Und zum x-ten Mal wird in der Union über die Führungsqualitäten des "Mädchens" diskutiert - wie Merkel von manchen Parteifreuden noch immer genannt wird.
Mit Spannung wird die Fraktionssitzung an diesem Dienstag in Berlin erwartet. Die Unions-Abgeordneten kommen aus ihren Wahlkreisen zurück, wo sie das Entsetzen der Menschen über die Bilder aus dem Irak und den Protest gegen die Nibelungentreue der CDU-Führung gegenüber den USA hautnah zu spüren bekamen. Diese Botschaft von der Basis werden sie in die Hauptstadt mitbringen.
Merkel war bereits am Wochenende von den Ministerpräsidenten des Saarlands und Sachsen-Anhalts, Peter Müller und Wolfgang Böhmer (beide CDU), ermahnt worden, stärker auf die Bedenken an der Basis einzugehen. ;)
Am Montag war die Unions-Spitze deshalb bemüht, Einigkeit zu demonstrieren. Merkels Stellvertreter Jürgen Rüttgers und Thüringens Ministerpräsident Bernhard Vogel verteidigten die Partei- und Fraktionschefin nachdrücklich. Doch Merkel weiß zu genau, dass sich die kritische Solidarität der CDU-Granden ganz schnell auflösen kann, wenn sie es nicht schafft, die Kriegskritiker in den eigenen Reihen wieder zu integrieren.
"Passives Anhängsel"
Der ehemalige außenpolitischen Sprecher der Unions-Fraktion Karl Lamers und der CSU-Abgeordnete Peter Gauweiler gehören zu den Wortführern der Anti-Merkel-Fraktion. "Ich verstehe Angela Merkel nicht, dass sie sich so vorbehaltlos an die Amerikaner hängt. So werden wir ein passives Anhängsel, nicht Subjekt politischen Handelns", sagte Lamers der "Rheinischen Post". Gauweiler monierte in der "Bild"-Zeitung, das Verhältnis der Union zu den USA dürfe "keine unkritische Ja-und-Amen-Beziehung" sein.
Merkels Problem ist, dass sie USA sagt, die Menschen aber Krieg hören. So wird ihre proamerikanische Haltung zu einer Pro-Kriegs-Haltung - und das geht auch an den Gefühlen der meisten Unions-Anhänger vorbei. Für viele entsteht ein Eindruck, wie ihn die "Süddeutsche Zeitung" am Montag in einer Karikatur zeigte: Merkel leckt die Cowboystiefel eines Texaners, ihr Kollege Friedbert Pflüger kriecht über eine Leiter Richtung Hinterteil. :top:
http://www.spiegel.de/img/0,1020,247300,00.jpg
Volksempfinden: Rosenmontagszug
Während die Unions-Führung am Montag in Berlin versuchte, ein einheitliches Bild abzugeben, grätschte Merkels Rivale Edmund Stoiber aus der Ferne dazwischen: In Peking ging der CSU-Chef nochmals deutlich auf Distanz zur USA im Irak-Krieg. Er bedauere es "zutiefst", dass die Entwaffnung des Irak nicht mit einem Beschluss des Weltsicherheitsrats möglich gewesen ist, sagte Stoiber am Montag. Beide Seiten hätten es an Kompromissbereitschaft fehlen lassen. "Bei aller Bedeutung und aller wirtschaftlichen Potenz werden die Amerikaner und ihre Verbündeten niemals in der Lage sein, den Prozess nach dem Ende des Krieges wirtschaftlich ins Positive zu wenden."
Roland Koch sieht zu
Der andere Rivale Merkels, Roland Koch, stützte zwar am Montag öffentlich den Kurs der Chefin. Aber auch bei ihm darf man realpolitisches Kalkül vermuten. Er kann in Ruhe zusehen, wie sich seine Konkurrentin um die Kanzlerkandidatur außenpolitisch verzettelt: Wenn es gut geht, hat er sie ja gestützt. Wenn es schief geht, bleibt es allein an ihr hängen.
Für die Genossen des Kanzlers ist der Wackelkurs der Union eine Steilvorlage. Nach Monaten im Umfragetal lässt sich Schröders SPD nun von der Kriegsskepsis nach oben tragen, mit kräftiger Unterstützung einer zaudernden Union.
Genüsslich erklärte SPD-Generalsekretär Olaf Scholz am Montag nach einem Treffen der SPD-Spitze, Merkels Position in der Irak-Frage werde "immer unhaltbarer". Es sei sehr bemerkenswert, dass es nicht nur in der Gesamtbevölkerung und bei den CDU-Wählern keine Mehrheit für die Haltung Merkels gebe, sondern dass auch innerhalb der Partei die Kritik zunehme, sagte er in Berlin.
Gunst der Schwäche
Der Kanzler will die Gunst der Schwäche nutzen. Er muss zwar alles vermeiden, was danach aussieht, dass er das Kriegselend innenpolitisch ausschlachtet. Aber für das Aufnehmen von Stimmungen und Strömungen besaß er schon immer ein Gespür.
Schröder will den Druck auf Merkel erhöhen, wurde am Montag am Rande der SPD-Präsidiumssitzung bekannt. In der SPD überlegt man nun, ob sich der Kanzler in seiner Regierungserklärung am Donnerstag im Bundestag nicht vor allem mit Merkels Irak-Kurs auseinander setzen sollte. Formal ist eine Erklärung zur Europapolitik angemeldet. Aber der Bundestag wäre das geeignete Forum, um die wacklige Union nun vorzuführen.
Das befürchten auch einige CDU-Größen. Von vielen wird Merkels Sprache im Zusammenhang mit dem Irak-Krieg als zu hart empfunden - voll vorbei an den Emotionen der Menschen. Für Hardliner wie Jörg Schönbohm ist das Gefühlsduselei. "Wir müssen endlich einmal wegkommen von dieser Gefühlsbetroffenheit", sagte das Präsidiumsmitglied am Montag. Anderen wiederum mangelt es genau daran bei Merkels Hurra-USA-Kurs. Auf die Parteichefin wartet deshalb diese Woche ein Wechselbad der Gefühle.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,242862,00.html
actionman
02-04-2003, 16:02
Auf die Frage
Die Kritik an CDU-Chefin Merkel wächst. Ist sie den USA gegenüber zu unkritisch; sollte Merkel ihren Kurs in der Irak-Frage korrigieren?
http://www.n-tv.de/3150347.html?zeige_ergebnisse=1
actionman
08-04-2003, 13:49
Wendehals Angela Merkel
Kehrtwende: Plötzlich kritisiert Angela Merkel die USA
Nach dem Pro-USA-Gerede der letzten Wochen ließ die CDU-Vorsitzende Angela Merkel auf dem 23. CDU-Landesparteitag in Bochum ganz andere Töne hören. Sie rief die USA zur Mäßigung auf. Amerika dürfe nicht glauben, dass es alles alleine regeln könne.
Ansonsten würden die Vereinigten Staaten scheitern. Grundsätzlich hielt sie den Krieg aber für gerechtfertigt, und einen Sieg der Demokratie über die Diktatur. Sie warnte aber davor, Krieg als eine Fortsetzung normaler Politik einzusetzen.
Auch die Kritik an der Bundesregierung fiel nicht mehr so groß aus, schließlich hätten alle Seiten diplomatisch versagt. Für ihre Rede erhielt Merkel einen eher verhaltenen Beifall.
Quelle: de.news.yahoo.com
Da haben Merkels persönliche Redenschreiber ja mal tief in die rethorische Trickkiste gegriffen, um die durch die A....kriecherei bei George Bush bereits braune Nasenspitze der Merkel wieder reinzuwaschen . :flop: :flop:
actionman
10-04-2003, 17:11
Heute so, morgen so,Wendehals Angela
Merkel schwenkt wieder auf Bush-Kurs
Sie will neuen Streit vermeiden: CDU-Chefin Merkel unterstützt wieder den Hardliner-Kurs in der Irakpolitik. So meinte sie heute in der ARD, den UN solle nur eine eingeschränkte Rolle in den Nachkriegsplänen eingeräumt werden.
Eine Warnung vor einem Kniefall gegenüber den USA sprach dagegen Gernot Erler, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion, aus. Den USA müsse daran gelegen sein, dass die Welt den Irakkrieg nicht als Hegemonieanspruch missverstehe.
Quelle: de.news.yahoo.com
Franki.49
11-05-2009, 00:34
Ja die Eliten eben !!!
vBulletin® v3.8.4, Copyright ©2000-2013, Jelsoft Enterprises Ltd.