Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wall Street Journal
Dow Jones auf Zwölfjahrestief :super:
Während in Deutschland wochenlang darüber gestritten wird, ob der Staat ein Unternehmen notfalls verstaatlichen darf, oder ob er ohne jedes Mitspracherecht und ohne Haftung der Alteigentümer dutzende Milliarden in ein insolventes Unternehmen stecken soll, sind die USA pragmatischer, so die Experten von JRC in ihrem Tageskommentar zum Dow Jones.
Dort seien bereits in den letzten Monaten über Nacht riesige Konzerne zwangsverstaatlicht und Banken wenigstens im Tausch gegen Vorzugsaktien Eigenkapital vom Staat aufgenötigt worden. Mittlerweile sei man offenbar bereit, auch noch einen Schritt weiterzugehen. Ab Mittwoch möchte der Staat eine weitere Kapitalisierungsrunde starten, bei der er zwar vorerst wieder nur Vorzugsaktien kaufe, diese sich aber nach einer Frist in stimmberechtigte Stammaktien umwandeln würden.
Würden es die Banken nicht schaffen, vor Fristablauf die emittierten Vorzugsaktien zurückzukaufen, wäre der Staat fortan voll stimmberechtigt am Unternehmen beteiligt. Welche Bank die Zwangskapitalisierung in Anspruch nehmen müsse, entscheide ein Stresstest. Eine Simulation, bei der der Kapitalbedarf bei bestimmten ungünstigen Marktereignissen bestimmt werde. Vor dem staatlichen Einstieg stehe es den Banken frei, private Investoren zu gewinnen. Das sei in den letzten Monaten aber fast keiner Bank gelungen.
Neue Horrormeldungen kämen vom verstaatlichten Versicherungskonzern AIG. Gerüchten zufolge könnte der Konzern über 60 Mrd. US-Dollar abschreiben müssen. Ob sich die Zahl auf das gesamte Geschäftsjahr oder nur das letzte Quartal beziehe, sei noch nicht klar. Laut CNBC werde bereits mit dem Staat verhandelt, inwieweit er in der neuen Krise helfen könne. AIG gehöre bereits zu 80% dem Staat. In den letzten Monaten hätten Finanzhilfen von 150 Mrd. US-Dollar das Unternehmen vor dem Kollaps bewahrt.
Bei den praktisch insolventen US-Autoherstellern sei die Regierung offenbar eher bereit, einen Insolvenzantrag zuzulassen als bei AIG oder Banken. Offenbar würden sich Regierungsvertreter bemühen, Banken für ein Kreditpaket für den Fall der Insolvenz von General Motors und Chrysler zu begeistern. Die rund 40 Mrd. US-Dollar, die im Gespräch seien, sollten wohl vor allem deshalb erst nach einer Insolvenz bewilligt werden, weil die beiden Unternehmen dann von zahlreichen Belastungen befreit wären. Belastungen wie die Pensionsansprüche von ehemaligen Mitarbeitern. Ohne diese Verpflichtungen im Umfang dutzender Milliarden US-Dollar bliebe den Konzernen mehr Spielraum für eine Sanierung.
Die zahlreichen negativen Meldungen hätten dem Dow Jones stark zugesetzt. Er habe 251 Punkte oder 3,41% auf nur noch 7.115 Punkte verloren. Das stelle die tiefste Notierung seit dem Jahr 1997 dar.
Jeder Tag, an dem der Dow Jones unter seiner Unterstützung bei 7.500 Punkten notiere, vergrößere die Gefahr einer neuen Abwärtsspirale. Denn eine weitere charttechnische Unterstützung sei unterhalb dieser Unterstützung nicht gegeben. Bereits in den vergangenen Monaten habe der Dow Jones die in den letzten zwölf Jahren gemachten Gewinne abgebaut. Nun könnten die in den Jahrzehnten zuvor gemachten Gewinne auf der Abschussliste stehen.
Die fehlenden charttechnischen Orientierungspunkte könnten dafür sorgen, dass zahllose Trader einen unbremsbaren Abwärtstrend konstatieren und den Trend mit ihren Verkäufen zusätzlich befeuern würden. Widerstände wären bei 7.500 und 7.850 Punkten zu überwinden. (24.02.2009/ac/a/m) Marktbericht-Datum: 24.02.2009
Quelle: Finanzen.net / Aktiencheck.de AG
J.P. Morgan will mit drastischer Dividendenkürzung sparen :B
Die US-Bank J.P. Morgan Chase & Co will zukünftig nur noch
eine Dividende von 0,05 USD je Aktie und Quartal zahlen. Dieser Schritt solle
dazu dienen, ein Kapitalpolster für die wirtschaftlich schwierigen Zeiten
aufzubauen und die vom Staat erhaltenen Hilfen schneller zurückzuzahlen, teilte
das New Yorker Institut am Montag mit.
Beobachter zeigten sich von der Ankündigung überrascht. J.P. Morgan gilt als
eine der stärksten der US-Banken, und CEO Jamie Dimon hatte im Januar noch
betont, die bis dahin gezahlte Quartalsdividende von 0,38 USD je Aktie sei
angemessen.
Dimon sagte nun, die Dividendenkürzung sei freiwilliger Natur, es gebe keine
unerwarteten Probleme mit der Entwicklung der Gewinne bei der Bank. Das Geschäft
entwickele sich im Rahmen der Erwartungen der Beobachter an Wall Street.
Außergewöhnliche Zeiten würden aber außergewöhnliche Maßnahmen erforderlich
machen.
Mit der Kürzung der Dividende spart J.P. Morgan etwa 5 Mrd USD pro Jahr. Dimon
sagte, dies genüge selbst dann, wenn die Rezession zwei Jahre dauere, die
Arbeitslosigkeit in den USA auf 10% steige und die Immobilienpreise insgesamt um
40% von ihren Höchstständen fallen würden.
Webseite: http://www.jpmorganchase.com
US-Versicherer AIG angeblich vor größtem Verlust in US-Geschichte :super:
13:01 24.02.09
Dem vom Staat gestützten US-Versicherer AIG (Profil) droht mit einem Rekordminus von :B 60 Milliarden Dollar :B (47 Mrd Euro) laut Medienberichten der größte Quartalsverlust eines Unternehmens in der amerikanischen Geschichte. Wegen enormer Abschreibungen und einer erneut drohenden Pleite verhandle der einstige globale Branchenführer mit der US-Regierung über weitere Nothilfen nach den bereits gewährten rund 150 Milliarden Dollar ;) , hieß es am Dienstag.
Die Hiobsbotschaft trifft die US-Regierung zusammen mit der sich zuspitzenden Krise des auch schon massiv von Staatshilfen abhängigen Finanzkonzerns Citigroup. Die einst weltgrößte Bank drängt Washington nach übereinstimmenden Medienberichten zu einer Teilverstaatlichung von bis zu 40 Prozent, um sich vor dem Abgrund zu retten.
Die beiden Finanzriesen zählen international zu den größten Verlierern der Finanzkrise. Bei ihrem Zusammenbruch drohen weltweite Schockwellen. Angeführt von einem Kurseinbruch an der New Yorker Wall Street reagierten die Börsen weltweit bereits mit Verlusten.
"FINANZIELLE HERAUSFORDERUNGEN"
AIG bestätigte grundsätzlich Gespräche mit der US-Regierung und der Notenbank wegen der "finanziellen Herausforderungen", nannte aber keine Details. Die US-Regierung äußerte sich zunächst nicht. Sie hatte aber erst am Montag angesichts der sich verschärfenden Lage ausdrücklich weitere Hilfen für die führenden Finanzkonzerne des Landes in Aussicht gestellt.
Der Versicherer wolle seine Bilanz für 2008 an Montag kommender Woche vorlegen, berichtete der amerikanische Wirtschafts- Fernsehsender CNBC. Zuvor solle am Wochenende der Verwaltungsrat der Bank zusammenkommen, um eine neue rettende Vereinbarung mit der Regierung zu besiegeln. Für den Notfall eines Scheiterns bereite AIG einen Insolvenzantrag vor.
NOTENBANK FED
Die Notenbank Fed hatte den Versicherer erst Mitte September in letzter Minute vor dem Zusammenbruch bewahrt. Im Gegenzug erhielt der Staat knapp 80 Prozent der Anteile. An der Citigroup beteiligte sich der Staat mit einer Kapitalspritze von 45 Milliarden Dollar und einem beispiellosen Rettungsschirm von mehr als 300 Milliarden Dollar.
Möglich sei bei AIG eine Umschuldung von Teilen der Regierungskredite, schrieb das "Wall Street Journal". Eine andere Variante ist die Umwandlung der Vorzugsaktien des Staates in stimmberechtigte Stammaktien. Ein solcher Schritt zur Stärkung der Kapitalbasis steht den Berichten zufolge auch bei der Citigroup an.
RIESIGE ABSCHREIBUNGEN BEI GEWERBEIMMOBILIEN
Wesentlicher Grund für den drohenden Rekordverlust bei AIG seien riesige Abschreibungen bei Gewerbeimmobilien, hieß es. Nach Privathäusern ist in den USA dieser Immobilienmarkt in der Krise. Milliardenverluste aus riskanten Finanzgeschäften hatten AIG zuvor an den Rand des Abgrunds gebracht. In vier Verlustquartalen in Folge fuhr AIG zuletzt ein Minus von insgesamt 43 Milliarden Dollar ein.
AIG will sich nach bisherigen Plänen von großen Geschäftsfeldern trennen, um die Kredite und Geldspritzen zurückzuzahlen. Die Verkäufe gestalten sich jedoch angesichts der globalen Wirtschaftskrise weit schwieriger als geplant. Unter anderem übernahm der deutsche Versicherungskonzern Münchener Rück vom US-Wettbewerber einen Spezialversicherer.
Die AIG-Aktie verlor seit den Turbulenzen und dem Staatseinstieg im vergangenen Herbst rund 98 Prozent ihres Werts und fiel seither weiter. Zuletzt notierte sie bei gerade einmal bei 0,53 Dollar./fd/DP/sk
Quelle: dpa-AFX
UBS-Verwaltungsratspräsident Kurer von US-Kunden verklagt :super:
Nach der Einigung mit den US-Justizbehörden über die
Herausgabe von Kundendaten droht der UBS AG jetzt auch Ungemach von den eigenen
Kunden. Wie das schweizerische Magazin "Blick" am Dienstag auf seiner Webseite
meldete, hat das Anwaltsbüro Rüd Winkler Partner im Auftrag von acht US-Kunden
Klage gegen Peter Kurer, den Verwaltungsratspräsidenten der Bank, wegen
Verletzung des Bankgeheimnisses eingereicht.
Weiter werden Kurer laut "Blick" die Straftatbestände "Wirtschaftlicher
Nachrichtendienst" und "Verbotene Handlungen für einen fremden Staat"
vorgeworfen. Beklagter ist außerdem Eugen Haltiner, der oberste Bankenaufseher
der Schweiz. Laut Blick sieht der Artikel 47 des schweizerischen Bankengesetzes
bei vorsätzlicher Verletzung des Bankgeheimnisses eine Freiheitsstrafe von bis
zu drei Jahren oder eine Geldstrafe vor.
Die UBS hatte in der vergangenen Woche den US-Behörden Daten von mehr als 250
Kunden ausgehändigt, die des Steuerbetrugs verdächtigt werden. Die Bank
reagierte nun abweisend auf die Klagen. :confused: Diese entbehrten jeglicher Grundlage,
erklärte die UBS. Man sei der Anordnung der Finanzmarktaufsicht Finma gefolgt
und habe :D "Schutzmaßnahmen" ergriffen :D .
Webseite: http://www.ubs.com/
RBS will Staat für Aktiva von :B 200 Mrd GBP bürgen :B :super: lassen
Die Royal Bank of Scotland Group plc (RBS) will sich einem
Bericht des "Wall Street Journal" (WSJ) zufolge Aktiva im Umfang von 200 Mrd GBP
vom Staat garantieren lassen. Damit wäre die RBS das erste Finanzinstitut, das
den im Januar erweiterten Rahmen zur staatlichen Unterstützung des britischen
Bankensektors nutzen wird, berichtet die Zeitung am Dienstag unter Berufung auf
eine mit der Angelegenheit vertraute Person.
Großbritannien hatte vergangenen Monat den Hilfsrahmen für Banken erweitert.
Nach Kapitalspritzen und Bürgschaften für Kredite zwischen Finanzinstituten
sollen nun Bürgschaften für Darlehen an Unternehmen und Verbraucher zur Belebung
der Kreditvergabe führen. Im Januar hatte das britische Schatzamt mitgeteilt,
dass sich Banken zu einer höheren Kreditvergabe verpflichten müssen, sollten sie
die neue Hilfe in Anspruch nehmen wollen.
Wie das WSJ berichtet, liegt die von den Banken zu zahlende Gebühr bei 3% bis 4%
der verbürgten Summe. Von den bei Eintritt des Bürgschaftsfalls anfallenden
Verlusten müssten die Banken 10% tragen, schreibt das WSJ. Erwogen werde die
zeitliche Streckung der Gebühr, um die Belastung für die Banken zu verteilen.
Auch eine Bezahlung mit Vorzugsaktien oder anderen Vermögensgegenständen statt
barem Geld sei im Gespräch, heißt es im WSJ weiter.
Webseite: http://www.wsj.com
Nokia will 1.000 Mitarbeiter zum Weggang bewegen :swing:
Der finnische Handyhersteller Nokia beschleunigt seine
Sparanstrengungen. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, soll mit einem
Abfindungsprogramm das freiwillige Ausscheiden von bis zu 1.000 Mitarbeitern
forciert werden. Das Programm starte Anfang März und laufe bei Erreichen der
Obergrenze oder spätestens Ende Mai aus, erklärte Nokia.
Zudem will das Unternehmen seine Mitarbeiter ermutigen, unbezahlte Auszeiten von
der täglichen Arbeit zu nehmen oder den Urlaub tatsächlich in Anspruch zu
nehmen, anstatt sich die freien Tage ausbezahlen zu lassen. "Wenn wir mit dem
freiwilligen Ansatz Erfolg haben, dann verringert sich die Gefahr unfreiwilliger
Entlassungen", wird Hallstein Moerk, der Verantwortliche für das Personal, in
der Mitteilung zitiert.
Die weltweite Wirtschaftsschwäche schlägt sich auch auf die Geschäftsentwicklung
von Nokia nieder. Der Konzern musste Ende 2008 einen deutlichen Umsatz- und
Gewinneinbruch hinnehmen und rechnet 2009 mit einem Minus beim weltweiten
Mobiltelefonabsatz von 10%. Zu Jahresanfang beschäftigte Nokia nach eigenen
Angaben 128.445 Mitarbeiter.
Webseite: http://www.nokia.com
Hinsichtlich des möglichen Kaufs von Staatsanleihen sagte Bernanke, die Fed
betrachte dies weiterhin als eine Option. Allerdings konzentriere sie sich
vorerst darauf sicherzustellen, dass Kredite für alle Zwecke zur Verfügung
stünden. "Wir sind vorbereitet und wir halten uns die Option eines Kaufs von
Staatsanleihen für den Fall offen, dass wir dies als den besten Weg zu
Verbesserung der Funktionsfähigkeit privater Märkte betrachten", sagte der
Fed-Chairman. :swing:
DJG/DJN/hab/ncs
HSH NORDBANK
Politiker warnen vor Staatsbankrott in Schleswig-Holstein :B
Die Fehlspekulationen der HSH Nordbank drohen Schleswig-Holstein in den Staatsbankrott zu treiben. Davor jedenfalls warnen Politiker des Landes vor der entscheidenden Sitzung, auf der eine drei Milliarden schwere Kapitalspritze beschlossen werden soll.
Vor der Verabschiedung des Rettungspakets für die schwer angeschlagene HSH Nordbank haben schleswig-holsteinische Politiker vor einem Staatsbankrott ihres Landes gewarnt. Der stellvertretende CDU-Parteivorsitzende Rasmus Vöge sagte der "Bild"-Zeitung, Schleswig-Holstein sei wegen der HSH Nordbank "quasi bankrott". Jetzt müsse es darum gehen, weiteren Schaden vom schleswig-holsteinischen Steuerzahler abzuwenden.
Auch der FDP-Fraktionsvorsitzende im Kieler Landtag, Wolfgang Kubicki, erklärte, mit den Milliardenhilfen für die HSH übernehme sich Schleswig-Holstein. "Dem Land droht die politische Handlungsunfähigkeit. Das käme einem politischen Bankrott wie in Island gleich", sagte Kubicki laut der Zeitung. Der FDP-Politiker erwartet dem Bericht zufolge, dass die HSH Ende 2009 bereits weiteres Eigenkapital von mindestens drei Milliarden Euro benötigt.
Über die Zukunft der HSH Nordbank entscheiden die Landesregierungen von Hamburg und Schleswig-Holstein am Dienstag in Kiel auf einer gemeinsamen Kabinettssitzung. Das Geldhaus hatte sich mit Wertpapieren verspekuliert, die in der Finanzkrise massiv an Wert verloren hatten. Für das Jahr 2008 hatte die Landesbank einen Verlust von 2,8 Milliarden Euro ausgewiesen, sie will etwa ein Viertel aller Jobs streichen, aber dennoch rund 200 Millionen Euro an ihre Anteilseigner ausschütten. Anteile an der HSH Nordbank haben neben den beiden Ländern die Sparkassen sowie der US-Investor J. C. Flowers.
Das geplante Rettungspaket für die HSH sieht eine direkte Kapitalspritze von drei Milliarden Euro und Staatsgarantien über zehn Milliarden Euro vor. Die Landesbank hatte im November beim Bankenrettungsfonds Soffin Garantien im Umfang von 30 Milliarden Euro beantragt, zehn Milliarden davon wurden laut "Süddeutsche Zeitung" bereits bezogen. Kapital erhalte sie von dem Fonds aber nicht, dazu fehle der Landesbank ein Konzept.
Angesichts dieser Summen forderte Kubicki Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) in einem Brief zu Bundeshilfen für die HSH auf, schreibt die Zeitung. "Steinbrück muss dringend eingreifen und Bundesmittel bereitstellen", wird Kubicki zitiert.
Der scheidende Aufsichtsratschef der HSH, Wolfgang Peiner, sagte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", dass die Bank 2011 wieder profitabel sein wolle. In den Planungen für 2009 und 2010 sei ein "Bad-Case-Szenario" mit dem Drei- bis Vierfachen an Wertberichtigungen unterstellt. Es seien vorsichtshalber Wertberichtigungen im Kreditportfolio von jeweils rund 1,1 Milliarden Euro in die Planungen aufgenommen worden. Eine Fusion mit einer anderen Bank könne erst zu einem späteren Zeitpunkt sinnvoll sein. "Die Bank muss erst ihre Probleme lösen", sagte Peiner.
kaz/AP/dpa
US-Verbrauchervertrauen fällt auf neues Allzeittief :super:
Die Stimmung der US-Verbraucher hat im Februar einen
neuen Tiefpunkt erreicht. Der vom Forschungsinstitut Conference Board berechnete
Index des Verbrauchervertrauens sank auf 25,0 Punkte und erreichte damit den
tiefsten Stand in der bis 1967 zurückreichenden Indexhistorie. Volkswirte halten
einen weiteren Rückgang für wahrscheinlich.
Die von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte hatten einen Rückgang des
Stimmungsindex im Februar auf lediglich 35,5 erwartet. Im Vormonat hatte der
Index bei revidiert 37,4 (vorläufig: 37,7) Punkten notiert. Besonders deutlich
ging im Februar der Erwartungsindex zurück, auch bei den Teilbereichen -
Gesamtwirtschaft, Arbeitsmarkt und persönliche Einkommensentwicklung - wurden
historischen Tiefststände verzeichnet. Der Lageindex setzte seinen Abwärtstrend
gleichfalls fort.
Der Index der Erwartungen für die Entwicklung in den kommenden sechs Monaten
wurde mit 27,5 (Vormonat revidiert: 42,5; vorläufig: 43,0) angegeben und
erreichte damit einen neuen Tiefstand. Der Index für die Einschätzung der
gegenwärtigen Situation verringerte sich auf 21,2 (Vormonat revidiert: 29,7;
vorläufig: 29,9).
Die Daten deuten nach Einschätzung der Direktorin der Forschungsabteilung des
Conference Board, Lynn Franco, darauf hin, dass sich die wirtschaftliche Lage im
ersten Quartal 2009 weiter abschwächt. Die US-Verbraucher spielen eine
Schlüsselrolle für die US-Wirtschaft, weil rund 70% des Bruttoinlandsprodukts
vom Privatkonsum abhängen.
Nach Angaben des Conference Board erhöhte sich der Anteil der Befragten, die die
wirtschaftliche Situation als "schlecht" bezeichnen, auf 51,1% von 47,9% im
Vormonat. Zugleich stieg der Anteil der Befragten, die die Lage als "gut"
einstufen, auf 6,8% von 6,4%. Zudem gaben 47,8% (Vormonat: 41,1%) der Befragten
an, dass es schwierig sei, eine neue Stelle zu bekommen. Lediglich 4,4% (7,1%)
meinten, dass es am Arbeitsmarkt eine Fülle an Jobs gebe.
DekaBank-Volkswirt Rudolf Besch rechnet mit einem weiteren Indexrückgang. Er
begründet seine Einschätzung unter anderem damit, dass der Lageindex von seinem
1982 verzeichnete Allzeittief von 16 Punkten noch weit entfernt sei.
Besch hält diesen Index für einen relativ sicheren Indikator konjunktureller
Wendepunkte. In den 1980er Jahren habe die Lagekomponente ihren Tiefpunkt kurz
vor dem Ende der Rezession erreicht, in den 1970er Jahren sogar erst kurz
danach, sagte er. Allerdings müsse sich die Lagekomponente schon mehrere Monate
verbessern, um Gedanken an ein Ende der Rezession nahezulegen.
Commerzbank-Volkswirt Christoph Balz verwies darauf, dass die einjährigen
Inflationserwartungen unerwartet auf 5,9% von 5,5% gestiegen sind. Das deute
nicht gerade auf Deflationsängste hin, selbst wenn man bedenke, dass diese
Erwartungen in der Vergangenheit meist höher als die tatsächliche Inflationen
gewesen seien, sagte er.
DJG/hab/kth
Microsoft rechnet weiter mit schwierigem zweiten Halbjahr :swing:
Der US-Softwarekonzern Microsoft sieht auch in der
zweiten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres schwierige Zeiten auf sich
zukommen. Alle Geschäftsbereiche würden von dem Konjunkturabschwung belastet,
sagte der CEO des in Redmont ansässigen Unternehmens, Steve Ballmer, am Dienstag
auf einer Analystenkonferenz.
Ballmer sagte, die Liquiditätssituation werde weiter genau im Auge behalten.
Aktuell seien keine weiteren tiefgehenden Kosteneinsparungen nötig. Es sei
wichtig, das Budget für Forschung und Entwicklung nicht zu stark zu begrenzen,
so der CEO.
Nach der Bekanntgabe überraschend schwacher Zweitquartalszahlen Ende Januar
hatte die Microsoft Corp zusätzliche Maßnahmen zur Kostensenkung angekündigt.
Dazu gehört der Abbau von bis zu 5.000 Stellen in den kommenden 18 Monaten. Etwa
1.400 Jobs strich das Unternehmen sofort. Mit dem Schritt sollen die Kosten
jährlich um 1,55 Mrd USD sinken.
Microsoft zeigte sich seinerzeit außerstande, eine Umsatz- und Ergebnisprognose
für das laufende Geschäftsjahr 2008/09 zu nennen.
Webseite: http://www.microsoft.com
Goldpreis scheitert vorerst an der 1.000-USD-Marke :swing:
Gold ist zunächst daran gescheitert, die Marke von 1.000 USD je Feinunze zu überwinden, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Das derzeitige Marktumfeld spreche weiter für einen steigenden Goldpreis, so dass ein Anstieg über 1.000 USD weiterhin sehr wahrscheinlich sei. Der S&P 500 habe gestern mehr als 3% verloren und auf dem niedrigsten Stand seit zwölf Jahren geschlossen. In Japan sei der Nikkei-Index auf ein 26-Jahrestief gefallen. Dies dürfte auch die europäischen Aktienmärkte belasten.
Auch die heutige halbjährliche Anhörung von FED-Chef Bernanke vor dem Kongress könnte die Risikoaversion der Investoren weiter anheizen. Gold sollte also weiter von der Flucht der Investoren in den sicheren Hafen profitieren. Wie der World Gold Council berichte, gleiche die robuste Investmentnachfrage die schwächere Schmucknachfrage derzeit mehr als aus. Dies sollte laut WGC auch so bleiben, solange die derzeitige Unsicherheit anhalte.
Nachdenklich stimme allerdings, dass der Goldpreis trotz fallender Aktienmärkte gestern nicht mehr nennenswert habe profitieren können und auch die Goldbestände von SPDR Gold Trust den dritten Tag in Folge bei 1.029 Tonnen verharrt hätten. Je länger die Konsolidierung andauere, desto größer sei das Risiko, dass die kurzfristig orientierten Anleger ihre Longpositionen abbauen würden und im Zuge dessen Gold unter Druck gerate. (24.02.2009/ac/a/m)
Marktbericht-Datum: 24.02.2009
Quelle: Finanzen.net / Aktiencheck.de AG
Fed/Bernanke: :B Verstaatlichung von Banken nicht erforderlich :B
Fed-Chairman Ben Bernanke hält eine Verstaatlichung von
Banken nicht für erforderlich. "Wir brauchen keine Mehrheitsbeteiligung, um mit
den Banken zusammenzuarbeiten", sagte Bernanke am Dienstag bei einer Anhörung
des Bankenausschusses des US-Senats. :super:
Den Banken müsse vielmehr so viel Kapital zur Verfügung gestellt werden, dass
sie ihre Aufgaben erfüllen könnten. Zudem müssten sie so kontrolliert werden,
dass sicher sei, dass die Institute alle für eine Gesundung und eine
langfristige Lebensfähigkeit erforderlichen Schritte unternähmen.
Hinsichtlich des möglichen Kaufs von Staatsanleihen sagte Bernanke, die Fed
betrachte dies weiterhin als eine Option. Allerdings konzentriere sie sich
vorerst darauf sicherzustellen, dass Kredite für alle Zwecke zur Verfügung
stünden. "Wir sind vorbereitet und wir halten uns die Option eines Kaufs von
Staatsanleihen für den Fall offen, dass wir dies als den besten Weg zu
Verbesserung der Funktionsfähigkeit privater Märkte betrachten", sagte der
Fed-Chairman.
DJG/DJN/hab/ncs
Antrag auf Bundesbürgschaft kostet bis zu 25.000 EUR
Die Bundesregierug vergibt die Staatshilfen aus dem 100
Mrd EUR schweren Wirtschaftsfonds Deutschland nur nach strengen Auflagen. Nach
Informationen des "Handelsblatts" (HB, Donnerstagausgabe) aus Regierungskreisen
gelten die üblichen Bedingungen für die Beantragung von Bundesbürgschaften. Laut
den geltenden Bürgschaftsbestimmungen muss der Antragsteller 0,5% der
beantragten Bürgschaft, maximal jedoch 25.000 EUR bezahlen, schreibt die
Zeitung.
Das so genannte Antragsentgelt muss auf das Anderkonto "Bundesminister der
Finanzen" bei der WestLB überwiesen werden, heißt es in den Hinweisen für die
Beantragung von Bundesbürgschaften, die dem "Handelsblatt" vorliegen.
Darüber hinaus müssen die Unternehmen Angaben machen über das
Produktionsprogramm, die Belegschaft, Markt- und Konkurrenzverhältnisse; der
letzte Jahresbericht muss in testierter Form ebenso vorgelegt werden wie ein
Bericht über die wirtschaftliche Entwicklung im laufenden Jahr.
Daneben erwartet der Bund entsprechend der Bürgschaftsbestimmungen ein
Unternehmenskonzept mit Begutachtung durch externe Sachverständige, eine
Beschreibung der Investitions- und Personalpläne und eine ausführliche
Wirtschaftlichkeitsrechnung. Zudem muss die schriftliche Erklärung einer Bank
vorliegen, dem Unternehmen im Falle der Bürgschaftsgewährung auch einen Kredit
zu gewähren.
Die Bundesregierung verspricht laut "Handelsblatt" eine zügige Entscheidung über
Hilfen aus dem Rettungsschirm für die Realwirtschaft. "Wir müssen das Kunststück
schaffen, uns streng an sachlichen Entscheidungskriterien zu orientieren, und
zugleich zu raschen Beschlüssen kommen", sagte Hartmut Schauerte,
parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, der Zeitung.
Das gelte auch für das Opel-Rettungskonzept, das der Autobauer am Freitag
vorlegen will.
Anträge auf Bundesbürgschaften müssen demnach nicht beim Wirtschaftsministerium,
sondern bei der Wirtschaftsprüfergesellschaft Pricewaterhouse Coopers (PwC)
eingereicht werden. Die Experten bei PwC prüfen die Anträge anhand
betriebswirtschaftlicher Kriterien und schreiben eine Sitzungsvorlage für den
Bürgschaftsausschuss des Bundes, so die Zeitung weiter.
Für die Gewährung von Bundesbürgschaften müssen dabei zwei Voraussetzungen
erfüllt sein: Das Unternehmen muss volkswirtschaftlich förderungswürdig sein,
und das Ausfallrisiko der Staatshilfen muss, am besten deutlich, unter 50%
liegen.
Wirtschaftsstaatssekretär Schauerte gibt zu, dass die Hilfen des Staates eine
"ordnungspolitische Gratwanderung" seien. Es werde nicht ganz leicht, die
regionalpolitische und technologische Bedeutung eines Unternehmens objektiv zu
bewerten. "Wenn wir es am Ende schaffen, in der großen Mehrzahl der Fälle nach
rein sachlichen Kriterien zu entscheiden und den politischen Einfluss
zurückzudrängen, dann ist das in Ordnung", sagte Schauerte. Entscheidend sei,
dass sämtliche Hilfen zu marktgerechten Konditionen gewährt würden.
Webseite: http://www.handelsblatt.de
Euro kommt nach Ukraine-Herabstufung unter Druck :top:
Der Euro kommt am Mittwochmittag gegen Dollar und Yen
unter Druck. Devisenhändler verweisen auf die Herabstufung des Länder-Ratings
der Ukraine durch Standard & Poor's auf "CCC+" von "B". Dies schüre einmal mehr
die Angst vor Kreditausfällen bei den stark in Osteuropa engagierten Banken aus
Westeuropa. Darüber hinaus verstärke sich die Sorge um die Stabilität der
mittel- und osteuropäischen EU-Mitgliedsländer, sagt ein Marktteilnehmer.
Trotz dieser Schwäche tendiert die Gemeinschaftswährung gegen den Dollar weiter
in der Handelsspanne zwischen 1,25 USD und 1,30 USD. Dort wird sie nach Ansicht
vieler Währungsanalysten auch so lange verbleiben, bis sich die Investoren ein
klares Bild davon verschafft haben, welcher der beiden Währungsräume zuerst
einen konjunkturellen Boden gefunden haben wird.
EZB teilt bei siebentägigem TAF-Refi-Tender 75,127 Mrd USD zu :hell:
Bei dem siebentägigen Tender zur Bereitstellung von
Liquidität in US-Dollar gegen Besicherung hat die Europäische Zentralbank (EZB)
am Mittwoch 75,127 Mrd USD zum Festzinssatz von 1,25% zugeteilt. Damit wurden
die Gebote für den über die Term Auction Facility (TAF) der Federal Reserve
abzuwickelnden Tender von 23 Instituten wie angekündigt voll bedient. Der
Devisenkassakurs beträgt 1,2875 USD/EUR. Das Geschäft wird am 26. Februar
valutiert und am 5. März fällig.
Webseite: http://www.ecb.int
EZB teilt bei 91-tägigem Repo-Geschäft 21,641 Mrd EUR zu :hell: :hell:
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat bei ihrem
Refinanzierungsgeschäft mit einer Laufzeit von 91 Tagen 21,641 Mrd EUR
zugeteilt. Damit wurden die Gebote von 57 Instituten voll bedient, wie die EZB
am Mittwoch mitteilte. Der Tender hat einen Festzins von 2,00%. Das Geschäft
wird am 26. Februar valutiert und am 28. Mai 2009 fällig.
Webseite: http://www.ecb.int
EZB teilt bei Haupt-Refi-Tender 237,801 Mrd EUR zu :hell: :hell: :hell:
Beim einwöchigen Hauptrefinanzierungsgeschäft hat die
Europäische Zentralbank (EZB) am Dienstag 237,801 Mrd EUR zum Festzinssatz von
2,00% zugeteilt. Damit wurden die Gebote von 504 Instituten voll bedient. Wie
die EZB weiter mitteilte, belief sich die aktualisierte Schätzung der autonomen
Faktoren für den Liquiditätsbedarf auf 396,8 (392,2) Mrd EUR.
Die daraus resultierende Benchmarkzuteilung beträgt 111,5 Mrd EUR. Das neue
Geschäft mit Fälligkeit am 4. März wird am 25. Februar valutiert, an dem ein
alter Tender über 215,285 Mrd EUR ausläuft.
Webseite: http://www.ecb.int
Hilfe für Krisenländer unter strengen Auflagen
Bundesbank-Präsident :super: Axel Weber hält Hilfen für
Krisenländer der Eurozone in außergewöhnlichen Notsituationen für möglich :D ,
allerdings nur gegen harte Auflagen. "Jeder Regierung und der Bevölkerung, die
andere Länder zur Hilfe ruft, muss klar sein, dass eine eventuelle Hilfe an
strenge Auflagen gebunden ist", sagte der Tageszeitung "Die Welt"
(Mittwochausgabe).
Deren konkrete Ausgestaltung und Bedingungen sollten "dann durchaus den
Charakter der Hilfen des Internationalen Währungsfonds haben." Die Aussagen des
Mitglied des Rats der Europäischen Zentralbank (EZB) sind brisant, da in
Finanzkreisen seit längerem darüber spekuliert wird, ob sich Eurozonen-Länder in
einer Notsituation beistehen.
Während Bundesfinanzminister Peer Steinbrück kürzlich Solidarität unter den 16
Staaten der Eurozone gefordert hatte, warnte der frühere Chefvolkswirt der
Europäischen Zentralbank (EZB), Otmar Issing, dass eine solche Solidarität das
Fundament der Eurozone unterlaufe. Er berief sich dabei auf die
No-Bail-Out-Klausel im Maastricht-Vertrag, die eine Haftung der Eurozonenländer
für die Schulden anderer Mitglieder ausschließt.
An den Finanzmärkten müssen inzwischen einzelne Mitgliedsstaaten für ihre
Staatsanleihen deutliche Zinsunterschiede bezahlen. Vor allem Länder wie
Griechenland, Portugal oder auch Italien sind betroffen.
Weber warnte gleichwohl, Krisenländern einen Blankoscheck auszustellen: "Es kann
hier nicht um eine grundsätzliche Gemeinschaftshaftung gehen, sondern es sollten
- wenn überhaupt - allenfalls gezielte Hilfen in außergewöhnlichen
Notsituationen in Frage kommen."
Gleichzeitig forderte Weber mehr finanzpolitische Disziplin: "Die höheren
Finanzierungskosten erhöhen zu Recht den Druck auf Anpassung in den betroffenen
Ländern, um das Vertrauen in solide Staatsfinanzen zu erhöhen. Das ist eine
wichtige Ergänzung zum Stabilitäts- und Wachstumspakt."
Webseite: http://www.welt.de
BA-Stellenindex für Deutschland fällt im Februar weiter ;)
Der Abwärtstrend des Stellenindex der Bundesagentur für
Arbeit (BA-X) hat seine Abwärtsbewegung im Februar fortgesetzt. Wie die BA am
Mittwoch mitteilte, fiel der Index um vier auf 140 Punkte und sank damit das
neunte Mal in Folge. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) erklärte, der Rückgang
der Arbeitskräftenachfrage sei im Februar nicht mehr ganz so stark wie in den
Vormonaten gewesen.
Verglichen mit dem Vorjahr hat die die Arbeitskräftenachfrage insgesamt mit
minus 30 (Januar: minus 28) Punkten deutlich nachgelassen. Damit sei auch in den
kommenden Monaten mit einem Beschäftigungsrückgang zu rechnen, teilte die BA
weiter mit.
Der BA-X bildet die Arbeitskräftenachfrage am ersten Arbeitsmarkt ab. In den
saisonbereinigten Index fließen die bei der BA gemeldeten ungeförderten Stellen,
Stellen für Freiberufler und Selbstständige, gemeldete Stellen aus der privaten
Arbeitsvermittlung und zusätzliche Stellen der BA-Job-Börse sowie des
BA-Job-Roboters ein. Er ist der BA zufolge der aktuellste und umfassendste
Stellenindex in Deutschland und beruht auf konkreten Stellengesuchen der
Unternehmen.
Die BA wird am morgigen Donnerstag in Nürnberg die Arbeitsmarktzahlen für den
Februar veröffentlichen. Volkswirte erwarten einen Anstieg der Arbeitslosenzahl
um saisonbereinigt 60.000.
Webseite: www.pub.arbeitsamt.de
Deutscher Hedge Fund Index - Monatsreporting Januar 2009 - Deutsche Hedgefonds mit gemischten Ergebnissen
Hamburg, 25.02.2009.
Die deutschen Einzel-Hedgefonds erzielten im Januar eine
leicht negative Performance. Der Deutsche Hedge Fund Index (DH|X) für die
Einzel-Hedgefonds verlor 1,89% und konnte den positiven Trend aus dem Vormonat
nicht fortsetzen. :eye: Für die internationale Hedgefonds-Branche stellen sich die
Ergebnisse besser dar. Der Credit Suisse/Tremont Blue Chip Hedge Fund Index in
Euro legte um 2,24% zu, während der HFRX Global Hedge Fund EUR Index um 1,32%
stieg.
Im Januar konnte besonders der Tungsten ERV MH überzeugen. Der Fonds legte um
2,36% zu. Schlechtester Fonds war der Loys Global MH A mit einem Verlust von
11,46%
Für die deutschen Dach-Hedgefonds ergab sich, gemessen am Deutschen Hedge Fund
Index (DH|X) für die Dach-Hedgefonds, ein Plus von 0,43%. Der internationale
HFRI Fund of Funds Composite Index stieg um 0,81%.
Nur zwei der Dach-Hedgefonds im Deutschen Hedge Fund Index zeigten eine negative
Performance. Der MSCI Hedge Invest Lyxor Tracker HI Fund A verlor 2,73% und der
Sauren Global Hedgefonds sank um 0,54%. Alle anderen Dach-Hedgefonds konnten
eine positive Rendite erzielen. Spitzenreiter in diesem Monat ist der Deka Hedge
Select I mit einem Plus von 2,10% gefolgt von dem Hansainvest Volksbank global
Trend, der um 2,02% an Wert gewinnen konnte.
"Deutsche Hedgefonds zeigten im Januar eine recht stabile Performance im
Vergleich zu den hoch volatilen Aktienmärkten. Auch die internationale Industrie
kann moderat positive Ergenisse vorweisen. Es ist daher immer wieder
verwunderlich, warum in der öffentlichen Wahrnehmung, Hedgefonds immer als
extrem risikobehaftet gelten", sagt Michael Busack, Geschäftsführer der
unabhängigen Analyse- und Beratungsgesellschaft Absolut Research GmbH und
Herausgeber des Absolut|report, der den Index publiziert.
Dow Jones Newswires
Aufträge im deutschen Bauhauptgewerbe 2008 deutlich gesunken ;)
Der Auftragseingang im deutschen Bauhauptgewerbe in
Betrieben mit 20 und mehr Beschäftigten ist im Jahr 2008 deutlich
zurückgegangen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch
berichtete, ergab sich preisbereinigt ein Minus von 4,4% gegenüber dem Vorjahr.
Die Baunachfrage verringerte sich im Hochbau um 1,9%, im Tiefbau nahm sie um
6,9% ab.
Im Dezember 2008 sind die Auftragseingänge preisbereinigt um 11,8% gegenüber dem
entsprechenden Vorjahresmonat gesunken. Dabei ging die Baunachfrage im Hochbau
um 9,0% und im Tiefbau um 14,9% zurück.
Obama kommt auf den Hund. :super:
Obama kommt auf den Hund. :super:
Ein portugiesischer Wasserhund soll nach den Frühlingsferien im April ins Weiße Haus ziehen. Die Entscheidung sorgt für Aufsehen. Die Presse in Portugal spricht von :B "ihrem Botschafter im Weißen Haus".
Etwas stützen konnte zumindest der etwas besser als erwartet ausgefallene Index
zur Stimmung der US-Verbraucher, auch wenn dieser weiter zurückgegangen ist.
Zuvor belastete die dramatische Abwärtsrevision des US-BIP im vierten Quartal
auf ein Minus von 6,2% gegenüber dem Vorquartal. Volkswirte hatten lediglich mit
einem Rückgang um 3,8% gerechnet. Damit zeigt sich die USA in so schlechter
Verfassung wie seit 1982 nicht mehr.
Dow Jones -77 Punkte :super:
Obama kommt auf den Hund. :super:
Nach langem Überlegen hat sich die Familie von US-Präsident Barack Obama offenbar entschieden, was für ein Hund künftig den Töchtern Sasha und Malia im Weißen Haus Gesellschaft leisten soll. Sehr wahrscheinlich werde die Familie einen Portugiesischen Wasserhund aufnehmen, sagte Michelle Obama in einem Interview mit dem Magazin „People“.
Die Tiere mit schwarzem, braunen oder weißen Flauschfell hätten
:B einen guten Charakter. :B
Für einen Namen haben sich die Obamas nach Angaben der First Lady noch nicht entschieden. Unter den Vorschlägen ihrer sieben- und zehnjährigen Töchter seien die Namen :B Frank und Moose ;) gewesen. „Das waren aber nur so Ideen“, sagte Michelle Obama. :super:
Die als ausgesprochen gutmütig geltenden Portugiesischen Wasserhunde werden etwa einen halben Meter groß und wiegen bis zu 25 Kilogramm.
Die Rasse ist sehr alt, ihre Vorfahren lebten schon vor Christi Geburt auf der Iberischen Halbinsel. Die Hunde, die zwischen Krallen und Pfoten eine Art Schwimmhaut haben, waren über Jahrhunderte treue Begleiter von Fischern.
Portugiesische Wasserhunde fuhren nach Angaben von Historikern auch auf den Schiffen der großen Entdecker und auf der :B berühmten spanischen Armada-Flotte. ;)
„Das Weiße Haus bekommt tatsächlich ein portugiesisches Maskottchen“, schrieb der Journalist Ferreira Fernandes in einem Text unter der Überschrift „Unser Botschafter in Washington“.
03.03.2009 14:33
Otremba steht 100 Mrd EUR Hilfsfonds vor :super:
(In der gegen 10.59 Uhr gesendeten Meldung muss im zweiten Absatz die Summe der Kredite 25 Mrd EUR betragen und nicht 15 Mrd EUR. Es folgt eine korrigierte Fassung.)
Der Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium (BMWi), Walther Otremba, wird den Lenkungsausschuss des 100 Mrd EUR Hilfsfonds für in Liquiditätsnöte geratene Unternehmen leiten, wie ein ;) Regierungsoffizieller, der nicht :B namentlich genannt werden wollte :super: , am Dienstag Dow Jones Newswires bestätigte.
Details zur Organisation des Fonds, der 75 Mrd EUR an Garantien und 25 Mrd EUR an Krediten umfassen soll, will das Bundeskabinett am Mittwoch festlegen. Die Regierung hat sich zudem auf acht Mitglieder des Hilfsfonds-Lenkungsrates verständigt.
Hierzu zählen Hubertus Erlen, früheres Vorstandsvorsitzender der Schering AG, die Unternehmer Jürgen Heraeus und Nikolaus Knauf, der Wirtschaftswissenschaftler Martin Hellwig, der frühere Wirtschaftsminister Niedersachsens Walter Hirche, der frühere BDI-Präsident Michael Rogowski, IGBCE-Chef Hubertus Schmoldt sowie Alfred Tacke, früherer BMWi-Staatssekretär und deutscher Sherpa für die Vorbereitung der G-8-Gipfel.
Der Autohersteller Opel könnte zu den ersten Unternehmen gehören, die Hilfen aus dem Fonds in Anspruch nehmen. Die deutsche Regierung prüft weiter, ob es überhaupt Hilfen für Opel geben soll und wie diese aussehen könnten. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte in den vergangenen Tagen ihre Präferenz für Bürgschaften deutlich gemacht.
Webseite: http://www.bmwi.de
EZB: Bei Haupt-Refi-Tender Liquiditätsbedarf von :D 397,8 Mrd EUR :super:
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den
Liquiditätsbedarf für den Zeitraum vom 2. bis 10. März 2009 im Rahmen der
Ausschreibung ihres Hauptrefinanzierungsgeschäftes mit einem Festzinssatz von
2,00% auf 397,8 Mrd EUR geschätzt. Wie die EZB am Montag mitteilte, ergibt sich
daraus eine Benchmark-Zuteilung von 89,5 Mrd EUR. Dies ist der Zuteilungsbetrag,
der den Banken eine problemlose Erfüllung ihrer Mindestreservepflicht erlaubt.
Die Zuteilung erfolgt am Dienstag, die Valutierung ist für den Folgetag
vorgesehen, an dem ein alter Tender über 237,801 Mrd EUR ausläuft. Der neue
Tender wird am 11. März 2009 fällig.
Webseite: http://www.ecb.int
EZB teilt bei Haupt-Refi-Tender :D 244,147 Mrd EUR zu
Beim einwöchigen Hauptrefinanzierungsgeschäft hat die
Europäische Zentralbank (EZB) am Dienstag 244,147 Mrd EUR zum Festzinssatz von
2,00% zugeteilt. Damit wurden die Gebote von 481 Instituten voll bedient. Wie
die EZB weiter mitteilte, belief sich die aktualisierte Schätzung der autonomen
Faktoren für den Liquiditätsbedarf auf 394,1 (397,8) Mrd EUR.
Die daraus resultierende Benchmarkzuteilung beträgt 97,5 Mrd EUR. Das neue
Geschäft mit Fälligkeit am 11. März wird am Mittwoch valutiert, an dem ein alter
Tender über 237,801 Mrd EUR ausläuft.
Webseite: http://www.ecb.int
General Motors: US-Absatz bricht auch im Februar massiv ein
Die General Motors Corp. (GM) (ISIN US3704421052 / WKN 850000) hat am Dienstag die US-Absatzzahlen für den Monat Februar 2009 veröffentlicht. Dabei musste der größte US-Automobilkonzern abermals einen massiven Absatzeinbruch hinnehmen.
So verringerte sich der Gesamtabsatz um 53 Prozent auf 126.170 Einheiten. Im Vorjahreszeitraum hatte der Konzern noch 268.737 Fahrzeuge verkauft. Während der Nutzfahrzeugbereich einen Absatzrückgang um 55 Prozent auf 72.357 Einheiten verzeichnete, brach der Absatz in die Pkw-Sparte um 50 Prozent auf 53.813 Einheiten ein.
Daneben gab GM an, dass die Lagerbestände auf Jahressicht um 160.000 Einheiten auf 781.000 Einheiten gesunken sind. Dabei seien Ende Februar rund 337.000 Pkw und 444.000 Nutzfahrzeuge vorhanden.
(03.03.2009/ac/n/a)
Quelle: Finanzen.net / Aktiencheck.de AG
GM-Europachef legt Schließung von drei Werken nahe :super:
Aktuellen Presseberichten zufolge hat Carl-Peter Forster, der Europachef der amerikanischen General Motors Corp. (GM) (ISIN US3704421052 / WKN 850000), auf dem Genfer Autosalon erklärt, dass die Töchter Opel und Vauxhall drei Werke zu viel hätten. Dies berichtet "Spiegel Online" am Dienstag.
Der angeschlagene US-Autobauer hat nach Ansicht des Managements zu viele Produktionsanlagen in Europa. Nach Forsters Worten wäre die beste Lösung eine Schließung von Anlagen bei Opel und Vauxhall. Allerdings würden auch alternative Maßnahmen erwogen, um die Kapazitäten zu reduzieren. Aktuell liege die Überkapazität bei 30 Prozent, so Forster.
(03.03.2009/ac/n/a)
Quelle: Finanzen.net / Aktiencheck.de AG
KlöCo setzt wegen Nachfragerückgang erneut Rotstift an
Von Markus Klausen
DOW JONES NEWSWIRES
Das schwierige Wirtschaftsumfeld zwingt den Duisburger
Stahl- und Metallhändler Klöckner & Co zu weiteren Sparmaßnahmen. Wegen der
stark rückläufigen Nachfrage werden nun weitere 700 Mitarbeiter entlassen und
die Lagerbestände reduziert. Zusätzlich wird die Dividende für 2008 gestrichen.
Für das Gesamtjahr rechnet der MDAX-Konzern bereits jetzt mit einem deutlich
unter dem Vorjahr liegenden Ergebnis.
Ganz überraschend kommen die Neuigkeiten bei Klöckner & Co nicht: Der Konzern
ist bereits im vierten Quartal 2008 operativ in die Verlustzone gerutscht und
hatte schon im September erste Maßnahmen zur Kostensenkung eingeleitet. Der sich
nun beschleunigende Abschwung zwingt das Unternehmen aber zu tiefgreifenderen
Einschnitten.
Im Detail sollen jetzt - aufbauend auf das erste Programm aus 2008 - die
Personalmaßnahmen nochmals verstärkt und Betriebsaufwendungen in allen Bereichen
reduziert werden. Nach dem Abbau von 800 Mitarbeitern im Zuge des ersten Pakets
soll der Personalbestand nun um weitere 700 Mitarbeiter reduziert und damit die
Fixkostenbelastung "deutlich" gesenkt werden.
Unterm Strich erhofft sich das Duisburger Unternehmen aus den
Maßnahmenprogrammen in Verbindung mit dem Effizienzsteigerungsprogramm "STAR" im
laufenden Geschäftsjahr Einsparungen von rund 100 Mio EUR. Trotz dieser
Maßnahmen rechnet der Stahlhändler im Gesamtjahr aber mit einem "deutlich" unter
dem Vorjahr liegenden Ergebnis. Ende Januar hatte Klöckner mitgeteilt, dass eine
Prognose für den Verlauf 2009 aufgrund der nicht einschätzbaren konjunkturellen
Entwicklung zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich ist.
"Vor dem Hintergrund der schwierigen wirtschaftlichen Lage und des unsicheren
Ausblicks sind wir gezwungen, alle zur Verfügung stehenden Maßnahmen zur Senkung
der Kosten und zum weiteren Abbau der Verschuldung zu ergreifen", begründet
Thomas Ludwig, Vorstandsvorsitzender der Klöckner & Co SE, am Dienstag die
Entscheidungen.
An der Börse wurde die Nachrichten mit deutlichen Abschlägen aufgenommen. Im
Frankfurter Parketthandel ging die KlöCo-Aktie mit 7,69 EUR aus dem Handel,
nachdem sie den Xetra-Handel mit 8,36 EUR beendet hatten.
Webseite: http://www.kloeckner.de/
EZB hält weitere :D unkonventionelle Schritte für möglich :super:
Die Europäische Zentralbank (EZB) könnte nach Einschätzung
des französischen Notenbankgouverneurs weitere ungewöhnliche Schritte in der
Geldpolitik ergreifen. Denkbar sei etwa der direkte Ankauf von kurzlaufenden
Schuldtiteln von Unternehmen, sogenannter Commercial Papers, sagte das
EZB-Ratsmitglied Christian Noyer am Dienstag bei dem Treffen des
Deutsch-Französischen Finanz- und Wirtschaftsrats in Paris. Die EZB hat bereits
unkonventionelle Maßnahmen ergriffen, wie die Bereitstellung von unbegrenzter
Liquidität am Geldmarkt.
Bundesbankpräsident Axel Weber sagte bei der gleichen Pressekonferenz, er stimme
mit seinem französischen Kollegen in dieser Frage überein. Im Gegensatz zu
anderen Notenbanken müsse die EZB eine Fazilität für Commercial Paper nicht
erfinden. Anders als die US-Notenbank habe die EZB immer Unternehmenstitel als
Sicherheit akzeptiert und den Banken dafür Zentralbankgeld gegeben, das
Kreditrisiko aber bei den Banken belassen. "Die wichtige Frage ist nun, ob
dieses Instrument fortentwickelt wird", sagte Weber.
Die EZB verfügt im Vergleich zu den Notenbanken anderer Länder - in Japan und
den USA liegen die Leitzinsen bereits nahe null - noch immer über einen gewissen
Spielraum bei der Geldpolitik. Nach Zinssenkungen um insgesamt 225 Basispunkte
seit Oktober 2008 wird aber auch in der Eurozone der geldpolitische Raum langsam
eng. Der EZB-Leitzins notiert derzeit noch bei 2,00%, für die am Donnerstag
anstehende Ratssitzung rechnen Volkswirte allerdings mit einer weiteren Senkung
um 50 Basispunkte.
DJG/DJN/apo
Mehr als :D 700.000 Anmeldungen :D zur Kurzarbeit :super: im Februar
Die Zahl der Kurzarbeiter in Deutschland droht in den
kommenden Monaten noch stärker zu steigen als bereits vermutet: Allein im
Februar haben deutsche Unternehmen für mehr als 700.000 Arbeitnehmer wegen der
Konjunkturkrise Kurzarbeit beantragt, wie die neuen Monatsdaten der
Bundesagentur für Arbeit (BA) zeigen, die dem "Handelsblatt" (HB -
Mittwochausgabe) nach eigenen Angaben vorliegen. Der Anstieg gegenüber Januar
fiel damit noch stärker aus als die BA zunächst erwartet hatte. Noch in der
vergangenen Woche hatte sie die Zahl für Februar auf etwa 620.000 bis 670.000
geschätzt
Mit exakt 700.038 liegt die Zahl der betroffenen Arbeitnehmer nun sogar weit
mehr als doppelt so hoch wie im Vormonat: Im Januar war für insgesamt 290.000
Arbeitnehmer Kurzarbeit angezeigt worden. Seit Beginn der wirtschaftlichen
Talfahrt im Oktober summiert sich die Zahl der betroffenen Arbeitnehmer nun auf
fast 1,5 Millionen. Im Vergleichszeitraum von Oktober 2007 bis Februar 2008
waren es lediglich 62.800 gewesen
Wie viel von der gemeldeten Kurzarbeit die Betriebe tatsächlich realisieren, ist
vorerst aber noch offen. Belastbare Daten dazu liegen der BA stets erst nach
Quartalsende vor. Im Dezember waren tatsächlich 200.001 Menschen auf Kurzarbeit
gewesen. Hinter diesen Kurzarbeitsfällen standen allerdings zum Teil noch
Anmeldungen aus den Vormonaten. Die Anmeldungen sind daher ein Gradmesser für
die weitere Entwicklung; zum Teil setzen Firmen geplante Kurzarbeit aber auch
kurzfristig wieder ab.
Die Zahl der Betriebe, die konjunkturbedingt Kurzarbeit neu angemeldet haben,
belief sich nach den neuen BA-Daten im Februar auf 16.870. Dies waren knapp
6.300 oder rund 60% mehr als im Januar. Die Zahl der Betriebe erhöhte sich damit
weniger stark als die der Arbeitnehmer. Dies deutet darauf hin, dass im
abgelaufenen Monat überdurchschnittlich viele Großunternehmen vorsorglich
Kurzarbeit beantragt haben.
Webseite: www.handelsblatt.com
Daimler meldet rückläufigen US-Absatz für Februar
Der Automobilkonzern Daimler AG (ISIN DE0007100000 / WKN 710000) gab am Dienstag die Absatzzahlen ihrer US-Tochter Mercedes-Benz USA für den Monat Februar 2009 bekannt.
Demnach veräußerte der im DAX notierte Automobilkonzern in der Pkw-Sparte in den USA im Februar insgesamt 15.614 Fahrzeuge, was einem Minus von :B :B 20,6 Prozent entspricht :super: . Im Vorjahreszeitraum hatte sich der Absatz noch auf 19.665 Einheiten belaufen. Bei der Kernmarke Mercedes-Benz verzeichnete Daimler im Berichtsmonat einen Absatzrückgang um 23,5 Prozent auf 14.199 Modelle. Vom Modell Smart wurden 1.415 Einheiten verkauft, nach 1.101 Fahrzeugen im Vorjahr. Der Verkauf der Kleinwagen-Marke Smart hatte erst Mitte Januar 2008 begonnen.
(03.03.2009/ac/n/d)
Quelle: Finanzen.net / Aktiencheck.de AG
HRE- :D Investor Flowers :D droht Bundesregierung mit Klage :super:
Im Streit um eine Enteignung der Altaktionäre bei der
Hypo Real Estate (HRE) hat der Finanzinvestor Christopher Flowers rechtliche
Schritte ins Spiel gebracht. "Am Ende des Tages liegt unsere Verantwortung
darin, die Interessen unserer Investoren wahrzunehmen", sagte Flowers dem
"Handelsblatt" (HB - Mittwochausgabe). "Können das auch rechtliche Schritte
sein? Natürlich."
Oberste Priorität habe aber eine konstruktive Lösung. "Unsere erste und mit
Abstand bevorzugte Wahl ist es, das Ziel der Bundesregierung, eine
Kontrollmehrheit zu erlangen, zu unterstützen."
Flowers hält gemeinsam mit einer Investorengruppe rund 17% an der HRE. Weitere
rund 6,7% gehören der Beteiligungsgesellschaft Grove International Partners, der
eine gewisse Nähe zu Flowers unterstellt wird. Die angeschlagene HRE musste
mittlerweile mit über 100 Mrd EUR an Staatshilfen stabilisiert werden.
Weil noch mehr Geld, vor allem aber eine milliardenschwere Eigenkapitalspritze
nötig ist, will der Bund den Münchener Immobilienfinanzierer verstaatlichen. Die
Bundesregierung hat dabei erklärt, einen Anteil von mindestens 90% zu
beanspruchen. Die Bundesregierung will mit dem Rettungsübernahmegesetz den
rechtlichen Weg für diese Option frei machen. Der Entwurf soll noch in dieser
Woche im Bundestag beraten werden.
"Wir wünschen uns nach wie vor eine konstruktive Lösung, die den Interessen
aller beteiligter Parteien Rechnung trägt", stellte Flowers klar. Zugleich
wehrte er sich aber strikt gegen eine Staatsbeteiligung von 90% oder mehr.
Offenbar wolle der Bund so die Refinanzierungskosten drücken, sagte der frühere
Investmentbanker der Zeitung. "Aber es gibt viele Beispiele in anderen Ländern,
die belegen, dass das nicht funktioniert. Selbst Staatsbeteiligungen in der
Größenordnung von 90%führen nicht automatisch zu geringeren
Refinanzierungskosten."
Er glaube an die Zukunft der HRE und wolle mit an Bord bleiben. Gespräche mit
dem Bund habe es trotz großem Interesse seinerseits seit Mitte Februar nicht
mehr gegeben, fügte Flowers hinzu.
Flowers trat dem Eindruck entgegen, sich mit dem Abgang der bisherigen
Deutschland-Chefin Renate Krümmer aus Deutschland zu verabschieden. "Natürlich
läuft es für uns in Deutschland derzeit nicht besonders gut", sagte er. Dies sei
aber kein deutsches Problem, sondern ein Problem der Finanzindustrie weltweit.
"Wir haben ein Büro in Hamburg und wir wollen das mit einer Repräsentanz auch in
der Zukunft so halten", stellte Flowers klar. Am Vortag hatte es noch geheißen,
alle bisherigen Aktivitäten des Deutschland-Büros, darunter auch die Betreuung
des HRE-Engagements, würden nach London und New York überführt.
Webseite: http://www.handelsblatt.de
Volkswagen meldet deutlich schwächere US-Absatzzahlen für
Februar :super:
Die Volkswagen of America Inc., die US-Tochter der Wolfsburger Volkswagen AG (ISIN DE0007664005 / WKN 766400) hat am Dienstag die US-Absatzzahlen für den Monat Februar 2009 veröffentlicht.
Dabei ging die Zahl der verkauften Autos bei Volkswagen im Berichtsmonat um :B 17,5 Prozent :D gegenüber dem Vorjahresmonat auf nun 13.660 Einheiten zurück. Im Vorjahreszeitraum hatte der US-Absatz noch bei 16.556 Einheiten gelegen.
Das neue Mittelklasse-Coupe CC erzielte mit mehr als 1.800 verkauften Wagen das beste Monatsergebnis seit der Markteinführung im September letzten Jahres. Die Verkäufe des Passat brachen dagegen kräftig ein. Nach Angaben von Volkswagen of America-Chef, Mark Barnes, sollen die Bedingungen in den USA weiter schwierig bleiben.
(03.03.2009/ac/n/d)
Quelle: Finanzen.net / Aktiencheck.de AG
Die US-Notenbank Fed hat neue Finanzhilfen angekündigt. Demnach werde die Notenbank gemeinsam mit dem US-Finanzministerium im Rahmen einer neuen Term Asset-Backed Securities Loan Facility (TALF) Mittel in Höhe von bis zu :D 1 Bio. Dollar :D für Konsumenten- und Unternehmenskredite bereitstellen. :super:
Die Zahl der geplanten Häuserverkäufe hat sich im Januar erneut verringert. Demnach verringerte sich der entsprechende Index gegenüber dem Vormonat um :D 7,7 Prozent. ;) Marktbeobachter waren zuvor lediglich von einem Rückgang um 3,5 Prozent ausgegangen.
Washington erwägt mehrere Fonds für faule Papiere
Die US-Regierung erwägt einem Zeitungsbericht zufolge
die Einrichtung von mehreren halbstaatlichen
:B Investmentfonds zum Kauf :B
"toxischer" Wertpapiere. :super: Ein System von gesonderten Fonds, sie sowohl privat als
auch staatlich finanziert werden sollen, sei die führende Idee unter den
diskutierten Optionen, berichtet das "Wall Street Journal" (WSJ) in seiner
Dienstagausgabe unter Berufung auf eine mit der Materie vertraute Person.
Bislang hatte die US-Regierung nur von der Errichtung einer Institution
gesprochen, der zum Ankauf "toxischer" Wertpapiere zunächst 500 Mrd USD an
öffentlichen und privaten Mitteln zur Verfügung gestellt werden sollen. Die
Summe kann bei Bedarf auf 1 Bill USD erhöht werden.
Von der Errichtung eines Fondssystems verspreche sich die Regierung eine bessere
Preisgestaltung für die faulen Papiere, berichtet das WSJ. Durch ein System
gesonderter Fonds werde eine Annäherung an den Marktpreis der problematischen
Aktiva, für die es gegenwärtig eben keinen Markt gibt, erleichtert.
Dem WSJ zufolge sollen die einzelnen Fonds von privaten Fondsmanagern geleitet
werden, die einen Teil der Mittel zur Verfügung stellen. Das übrige Kapital
komme von der Regierung, die sowohl von den Gewinnen profitiere als auch die
Verluste mittrage. Auch andere Investoren wie Pensionsfonds sollen teilnehmen
dürfen. Um eine insgesamt hohe Teilnahme an dem Konzept zu gewährleisten, erwäge
die Regierung Darlehen ohne Rückgriffmöglichkeit anzubieten, um das Risiko für
die privaten Investoren zu minimieren, schreibt die Zeitung weiter.
DJG/DJN/kth/ptt
KORREKTUR: Wall Street vollzieht Talfahrt - DJIA fällt :super:
In dem am Montag um 23.12 Uhr gesendeten Aktienmarktbericht muss es im letzten
Absatz wie folgt korrekt heißen:
Die Titel des arg gebeutelten Versicherers AIG schlossen unverändert mit 0,42
USD, nachdem sie zwischenzeitlich im zweistelligen Prozentbereich im Plus
gelegen hatten, nachdem sie am Freitag um knapp 20% gefallen waren.
(Damit wird klargestellt, dass AIG ihre sämtlichen Gewinne im zweistelligen
Prozentbereich zum Handelsschluss wieder verloren haben) Sie erhalten im
Anschluss die entsprechend korrigierte Fassung des Berichts:
NEW YORK (Dow Jones)--Die Indizes an der Wall Street haben am Montag belastet
von erneut geschürten Konjunktursorgen und der Furcht über die Stabilität der
Finanzbranche zu einem erneuten Sturzflug angesetzt. Der Dow Jones Index für 30
Industriewerte (DJIA) fiel dabei zum ersten Mal seit 1997 wieder unter die Marke
von 7.000 Punkten. Der S&P-500 verteidigte nur knapp die wichtige
700-Zähler-Marke, dennoch sank der Index auf den niedrigsten Stand seit 1996.
Der DJIA stürzte um 4,2% bzw 300 Punkte auf 6.763 ab. Der S&P-500 rutschte um
4,7% oder 34 Zähler auf 701 ab und der technologielastige Nasdaq-Composite
verlor 4% bzw 55 Punkte auf 1.323. Das Handelsvolumen an der New York Stock
Exchange lag bei 1,98 (Freitag: 2,14) Mrd Aktien. Den 122 Kursgewinnern standen
2.791 -verlierer gegenüber. 48 Titel schlossen unverändert.
Als Auslöser für den breiten Kursrutsch machten Händler die abermalige
Rettungsaktion für den schwer angeschlagenen US-Versicherer AIG aus. "Das
verunsichert Anleger und nährt die Furcht vor nötigen Verstaatlichungen im
Finanzsektor", sagte ein Händler, der eine breite Umschichtungsbewegung von
Aktien in Staatsanleihen ausmachte. "Es scheint ein unendlicher Albtraum zu
sein", kommentierte Kent Engelke, Managing Director bei Capitol Securities
Management, die Stimmung am Aktienmarkt.
Die Nachrichten zeigten Anlegern, dass diese Rezession tiefer sei und länger
anhalte und eine :B Erholung kaum in Sicht sei, :B ergänzte ein weiterer
Marktteilnehmer zur Stimmung unter Investoren. :super:
Ford meldet auch für Februar:Bdrastischen Absatzeinbruch:Bin den
USA :super:
Die Ford Motor Co. (ISIN US3453708600 / WKN 502391) hat auch im Februar 2009 deutlich weniger Fahrzeuge in den USA verkauft als im Vorjahreszeitraum.
Wie der zweitgrößte amerikanische Automobilhersteller am Dienstag bekannt gab, ging der Absatz im Berichtsmonat um :B 48,4 Prozent :B auf nun 99.400 Fahrzeuge zurück. Im Vorjahreszeitraum hatte Ford noch 192.799 Fahrzeuge abgesetzt.
Zu der anhaltend negativen Entwicklung trugen alle Geschäftsbereiche bei. So musste der Pkw-Bereich mit den Marken Ford, Lincoln und Mercury einen Absatzrückgang um 48,2 Prozent auf 96.044 Einheiten hinnehmen. Bei der zum Verkauf stehenden Marke Volvo brach der Absatz um 55,3 Prozent auf 3.356 Einheiten ein.
Bei normalen Pkw wurde ein Absatzrückgang um 40,8 Prozent auf 34.678 Einheiten gemeldet. Der Absatz von Trucks und Vans ging um 54,0 Prozent auf 33.934 Einheiten zurück. Bei SUVs wurde ein Einbruch um 71,4 Prozent auf 5.439 Einheiten verzeichnet.
Die Lagerbestände wurden für Februar mit 405.000 Einheiten angeben. Für das zweiten Quartal ist eine Produktion von 425.000 Einheiten geplant.
(03.03.2009/ac/n/a)
Bernanke weist Begriff :B "Zombie-Banken" :D für US-Institute zurück
WASHINGTON (Dow Jones)--Fed-Chairman Ben Bernanke hat den Begriff
"Zombie-Banken" für große US-Institute zurückgewiesen. Zwar müsse das
Bankensystem durch die US-Regierung stabilisiert werden, doch es gebe keine
"Zombie-Banken" in den USA, sagte Bernanke am Dienstag bei einer Anhörung im
Senat. Der Währungshüter verwies darauf, dass dieser Begriff in Japan verwendet
wurde, als bankrotte Banken, die keine Kredite mehr vergaben, über lange Zeit
künstlich am Leben erhalten wurden. Die Verhältnisse in den USA unterschieden
sich aber davon sehr.
"Ich denke nicht, dass irgendeine US-Großbank eine Zombie-Bank ist", sagte
Bernanke. :super:
Sogar Alan Greenspan, der langjährige Chef der Federal Reserve unterstützt nun die :shit: Verstaatlichung :shit: . Noch vor nicht allzu langer Zeit war er führender Anhänger von Deregulierung, weniger staatlicher Marktintervention und einem Laissez-faire-Kapitalismus. Jetzt erhöht seine Äußerung, dass eine temporäre Verstaatlichung einiger Banken notwendig sei, den Druck auf Geithner. Greenspan nannte die Krise im Bankensektor ein Ereignis,
wie es nur :D "einmal in hundert Jahren" :D vorkomme. :super:
:D Schwindelerregend hoch sei auch der Verlust :D bei Fannie Mae :super: ausgefallen. Allein im Schlussquartal habe der Hypothekenfinanzierer 25 Mrd. US-Dollar verloren. Auf Jahressicht seien es sogar 60 Mrd. US-Dollar. Längs habe der Staat die Kontrolle über das Haus übernommen, denn Fannie Mae stehe zusammen mit dem Rivalen Freddie Mac hinter etwa 50 Prozent der US-Hausfinanzierungen. Das zweite Rettungspaket der Obama-Administration sehe Hilfen von 200 Mrd. US-Dollar für beide Unternehmen vor, um ca. neun Millionen Hausbesitzer vor der Zwangsversteigerung zu retten.
EZB teilt bei 7-tägigem :D TAF-Refi-Tender 76,447 Mrd USD :super: zu
Bei dem siebentägigen Tender zur Bereitstellung von
Liquidität in US-Dollar gegen Besicherung hat die Europäische Zentralbank (EZB)
am Mittwoch 76,447 Mrd USD zum Festzinssatz von 1,21% zugeteilt. Damit wurden
die Gebote für den über die Term Auction Facility (TAF) der Federal Reserve
abzuwickelnden Tender von 24 Instituten voll bedient. Der Devisenkassakurs
beträgt 1,2512 USD/EUR. Das Geschäft wird am Donnerstag valutiert und am 12.
März fällig.
Webseite: http://www.ecb.int
S&P 500 keine Erholung in Sicht :super:
Der S&P 500 tendiert auf Wochensicht 9,34% schwächer und notiert nun bei 682 Zählern, so die Analysten der Erste Bank.
Die Tiefststände aus November seien mit Vehemenz durchbrochen worden, auch die psychologisch wichtige Marke von 700 Zählern habe nicht gehalten werden können. Die Intermarket-Analyse der Vorwoche habe sich also bewahrheitet, die technischen Indikatoren würden weitere Schwäche andeuten. Auch wenn der S&P 500 massiv überverkauft sei, so deute aktuell leider nichts auf eine Erholung oder gar Trendwende hin, das nächste Ziel erscheine nun die 670 beziehungsweise die Marke von 630 Zählern. Hoffnung bestünde erst bei einem Re-Break der 740 Punkte, dies scheine derzeit illusorisch. Im längerfristigen Kontext erkenne man im Chartbild des S&P 500 ein riesiges Doppel-Top, dessen nächstes Ziel (im Worst Case) ein Test des langfristigen Aufwärtstrends bei 530 Punkten wäre. (06.03.2009/ac/a/m) Marktbericht-Datum: 06.03.2009
Quelle: Finanzen.net / Aktiencheck.de AG
NASDAQ Composite im dynamischen :B Abwärtstrend :B
Der breite Index der US-Technologiebörse NASDAQ Composite tendiert auf Wochensicht 6,6% schwächer und fällt auf 1.299 Punkte, so die Analysten der Erste Bank.
Die Unterstützung bei 1.400 Punkten sei gebrochen worden, nun seien die Tiefststände aus November bei 1.295 Punkten vorerst erfolgreich angetestet worden. Aufgrund der Dynamik des Abwärtstrends erscheine ein baldiges Unterschreiten jedoch wahrscheinlich. Die Stochastik habe ein Verkaufssignal generiert, MACD und Momentum würden dies bestätigen. (06.03.2009/ac/a/m)
Quelle: Finanzen.net / Aktiencheck.de AG
GM und Opel beauftragen Insolvenz-Kanzleien :super:
Die Autohersteller General Motors (GM) und Opel bereiten
sich einem Pressebericht zufolge offenbar nun auch juristisch auf eine Insolvenz
der Deutschland-Tochter vor. GM und Opel hätten drei Wirtschaftskanzleien mit
renommierten Insolvenzexperten engagiert, berichtet die Tageszeitung "Die Welt"
(Samstagausgabe). Baker & McKenzie und Clifford Chance würden künftig die
Europatochter von General Motors, GM Europe, beraten. Die Heidelberger
Insolvenzkanzlei Wellensiek sei vom Management der Adam Opel GmbH beauftragt
worden.
Bei Opel war am Freitagabend für eine Stellungnahme niemand zu erreichen. GM
Europe, Opel und die beteiligten Kanzleien hätten einen Kommentar abgelehnt,
schreibt die Zeitung.
Webseite: http://www.welt.de
General Motors-Aktie fällt auf 76-Jahres-Tief ;)
Detroit, MI (aktiencheck.de AG) - Die Aktie des angeschlagenen US-Automobilkonzerns General Motors Corp. (GM) (ISIN US3704421052 / WKN 850000) markierte am Freitagmittag bei 1,27 Dollar ein neues 76-Jahres-Tief und damit den niedrigsten Stand seit 1933.
Auslöser für den anhaltenden Kursrutsch sind die Unsicherheiten über die Zukunft des größten Autobauers in den USA. Dabei wird auch die Beantragung von Gläubigerschutz immer öfter als mögliche Alternative zu umfangreichen Staatshilfen genannt.
Auch bei der deutschen Tochter Opel wird über die Zukunft spekuliert. Bei einem Treffen heute im Bundeskanzleramt kam es zu keinen Lösungen. "Ich darf so viel sagen, dass General Motors nach unserer Sicht verstanden hat, dass es noch eine ganze Anzahl von offenen Fragen gibt, und dass man sich bereit erklärt hat, die Beantwortung dieser Fragen vorzunehmen", erklärte Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg laut "Spiegel Online" nach Abschluss des Gesprächs am Freitag, an dem u.a. auch GM Europa-Chef Carl-Peter Forster teilgenommen hatte.
NYSE 06.03. 21:16 1,42 -0.44 :B -23.66% :B
US-Arbeitslosenquote stieg stärker als befürchtet :super:
Soeben wurden die aktuellen Daten vom amerikanischen Arbeitsmarkt veröffentlicht, berichten die Analysten der Nord LB.
Wie zu erwarten gewesen sei, würden sie bestätigen, dass sich die Lage weiter verschlimmert habe. Im Berichtsmonat Februar sei die Arbeitslosenquote noch etwas stärker als befürchtet auf 8,1% angestiegen. Bei der Beschäftigtenzahl (Nonfarm Payrolls) sei ein erneut massiver Abbau von 651.000 Stellen zu beklagen gewesen. Für die beiden Vormonate sei der Beschäftigungsabbau zudem deutlich nach oben revidiert worden - es seien nunmehr tatsächlich die größten monatlichen Rückgänge seit den 30er Jahren.
Insgesamt seien die Daten nochmals etwas schlechter als die ohnehin bereits pessimistischen Prognosen ausgefallen. Dies gelte sowohl für die Arbeitslosenquote als auch für die neugeschaffenen Stellen. Auch die massiven Revisionen des Vormonats würden betrüben. Der konjunkturelle Einbruch schlage damit voll auf den Arbeitsmarkt durch. Dabei sei dem Arbeitsmarkt diesmal wie schon im Vormonat noch das für Februar bzw. Januar unüblich milde Wetter zugute gekommen.
Während sich der Beschäftigungsabbau im verarbeitenden Gewerbe verlangsame, nehme die Dynamik der Jobvernichtung im Dienstleistungssektor weiter zu. Im Vorfeld hätten die zuletzt stark angestiegenen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und der starke Beschäftigungsabbau gemäß ADP ähnliche negative Signale geliefert. Dazu sei die Beschäftigungskomponente des ISM-PMI weiter eingesackt. Insofern sei von schlechten Zahlen ausgegangen worden, so dass die heutige Bekanntgabe nicht als überraschend, wohl aber als erschreckend bezeichnet werden müsse.
Folglich dürften auch das :D Vertrauen der Verbraucher :super: und ihre
:B Konsumfreude einen weiteren Knacks erhalten :B , was wiederum die gesamtwirtschaftliche Entwicklung belasten werde. Angesichts der Hiobsmeldungen aus den Unternehmen, die derzeit mit immer weiteren Stellenentlassungen reagieren würden, könne noch kein Licht am Ende des Tunnels ausgemacht werden. Insofern müsse für die kommenden Monate von weiteren negativen Nachrichten vom US-Arbeitsmarkt ausgegangen werden.
Eine Bodenbildung sei auf dem Arbeitsmarkt nicht absehbar. Die Arbeitslosenquote werde sich weiter nach oben bewegen - ein zweistelliges Niveau würden die Analysten aber aufgrund der im zweiten Halbjahr wirksamen expansiven Fiskal- und Geldpolitik nicht erwarten.
Im Berichtsmonat Februar zeige sich kein Aufhellen der Lage auf dem US-Arbeitsmarkt - was auch so erwartet worden sei. Die Arbeitslosenquote habe deutlich auf 8,1% angezogen, über 650.000 Stellen seien abgebaut worden. Es müsse damit gerechnet werden, dass sich auch in den nächsten Monaten keine signifikante Besserung abzeichnen werde. Im besten Fall dürfte es im 2. Quartal dieses Jahres immerhin zu ersten Anzeichen einer Abschwächung des Abwärtstrends kommen.
Dazu sei allerdings ein Erfolg der staatlichen Unterstützungsmaßnahmen erforderlich. Im Zuge der sehr expansiven Geld und Fiskalpolitik würden die Analysten derzeit als wahrscheinlichstes Szenario erste Signale einer langsamen Stabilisierung der US-Konjunktur im 2. Halbjahr ansehen, was sich erst zum Jahresende in moderater Weise auch auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar machen dürfte.
Man mag uns als Optimisten bezeichnen - ohne einen Hauch von Zuversicht wird es aber schwer, aus diesem Tal der Tränen zu kommen, so die Analysten der Nord LB. (06.03.2009/ac/a/m)
Marktbericht-Datum: 06.03.2009
Quelle: Finanzen.net / Aktiencheck.de AG
"Non-Event" nach Zinsentscheid :bäh2:
Marktteilnehmer bezeichneten die Aussagen der Notenbanker indessen als "Non-Event". Die Fed habe in ihrem Begleitkommentar zum Zinsentscheid nichts wirklich Neues gesagt, hieß es.
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