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PRESSEMITTEILUNG
Zur sofortigen Freigabe Siemens Automotive kauft Valors Enterprise 3000 Software für Leiterplatten-DFM Analyse und -Verifikation Brüssel, Belgien – 30. Oktober 2000 - Valor Computerized Systems NV (Neuer Markt: VCR) gab bekannt, daß Siemens Automotive Systems (AT) mehrere Enterprise 3000 Software-Systeme bestellt hat, um Leiterplatten[1] DFM (Design-For-Manufacturability) und -Analyse durchzuführen. Nach umfangreicher Analyse und Auswertung wird Siemens die Enterprise 3000 Systeme in seiner zentralen PCB-Service-Abteilung in Regensburg einsetzten, die mehrere Konstruktionsabteilungen unterstützt, um DFM Analysen und Simulationen durchzuführen, bevor die Freigabe komplett optimierter und überprüfter Konstruktionsdesigns an die Herstellung erfolgt. Siemens AT ist einer der größten Automobilzulieferer der Welt, der sich auf Elektronik, elektrische Systeme und kombinierte mechanische und elektronische Bauelemente, sowie zunehmend auf kundenspezifische Module und Systeme spezialisiert hat. Enterprise 3000 wird bei Designprojekten in Automobil- und verwandten Bereichen verwendet werden, einschließlich Sicherheitssystemen, Antrieb- und Bewegungkontrollen, ABS-Systemen usw. "Um Designzuverlässigkeit zu erhöhen und mögliche Fehler im weiteren Herstellungsprozess zu verringern, mußten wir den Prüfprozess für PCB-Design völlig automatisieren und die umfangreiche manuelle Prüfung, die wir momentan durchführen, erweitern. Valors Enterprise 3000 Software ist mit den CAD-Systemen der BoardStationÔ von Mentor Graphics kompatibel, die wir benutzen, um qualitative und quantitative Analysen aller Designs vor ihrer Freigabe an unsere PCB-Shops durchzuführen. Wir erwarten durch die Aufnahme der Software Enterprise 3000 in unseren DFM Prozess, dass sich die Zahl der Designrevisionen verringert und sich PCB-Qualität und Herstellungserträge erhöhen" sagte Klaus Kreichauf, PCB-Kundendienstdirektor von Siemens AT. “Uns beeindruckte die zahlreichen DFM-Analysen von Enterprise 3000 und seine Leistung auf der NT-Plattform. Der hohe Grad an Automatisierung und Scripting ist für uns zentral, da wir soviele Wiederholungsfunktionen wie möglich in unsere Prozesse einbauen möchten", fügte Kreichauf hinzu. "Siemens vergibt seine Leiterplattenherstellung an über 30 Zulieferer weltweit. Designarbeiten im intelligenten Datenformat ODB++ weiterzugeben, ist ein wichtiger Aspekt für die Zukunft, der genau den Anforderungen der Zulieferer entspricht. ODB++ ist eine Technologie, die es OEMs ermöglicht, das gleiche Level an operativer Integration mit PCB/PCA Lieferanten zu unterhalten, wie vor der Outsourcing-Revolution”, sagte Uri Lotan, Präsident von Valor Computerized Systems NV. "Enterprise 3000, basierend auf ODB++, verringert Zycluszeit und Designrevisionen im nachfolgenden Herstellungsprozess. Ergebnis ist Einsparung bei denEndproduktkosten", fügte er hinzu. Über Siemens Im Geschäftsjahr Jahr 1998/99 (geendet am 30. September) erhöhte Siemens Automotive seinen Geschäftsumfang um 15 Prozent bis zu 3,3 Milliarden Euro und erzielte ein EBIT (Einkommen vor Zinsen und Steuern) von 159 Millionen Euro. Mit 27,000 Angestellten an mehr als 80 Standorten weltweit, ist die Gruppe in allen relevanten Automobilmärkten vertreten. Siemens Automotive ist Entwicklungspartner und Zulieferer der Automobilindustrie für elektrische und elektronische Systeme sowie für Bestandteile für Motormanagement, einschließlich Benzin- und direkte Dieseleinspritzung, für Übertragung und Fahrwerkkontrolle, Karosserieelektronik und Passagiersicherheitssysteme, speziell Airbag Electronics. Siemens AT bietet ebenfalls elektrische Verteilersysteme, Fahrerinformationen sowie elektronische Motorengetriebe und Getriebesysteme für Elektrofahrzeuge. Mehr Informationen finden Sie auf www.siemens.de/at. Über Valor Valor ist weltweit einer der Marktführer, die Business-Anwendungen für die Produktivität vom Leiterplattenentwurf bis zu Supply Chain Management in der PCB-Fertigung anbieten. Valor wird an der Frankfurter Börse unter den Neuen Markt-Werten gehandelt (Ticker: VCR). Die auf ODB++ basierenden leistungsstarken Software-Tools von Valor und das von Valor begründete Datenformat, das schnell zum allgemein akzeptierten Format für den Datenaustausch wurde, garantieren die rasche Übertragung optimierter Daten innerhalb des Herstellungsprozesses vom Entwurf bis hin zum fertigen Endprodukt. Das Enterprise 3000 DFx-System zur physischen Entwurfsprüfung, das Montage- und Testsystem Trilogy 5000 und der einzigartige Online-Datenservice über die Valor Parts Library dient Entwicklern und Konstrukteuren zur Erzielung einer höheren Produktivität, höherer Erträge, verkürzter Zykluszeiten und einer höheren Produktqualität. Alle Valor-Produkte werden über das globale Netz aus Tochtergesellschaften, VAR-Partnern und OEM-Kanälen vertrieben und mit Serviceleistungen unterstützt. Ausführliche Informationen über das Unternehmen finden Sie auf dem Website www.valor.com. Weitere Informationen erhalten Sie bei: Valor Corporate Cathryn Hage Pentacom Public Relations Tel: +44 (0)1242 525205 cathryn.hage@btinternet.com Valor North America Hileigh Murphy Valor Computerized Systems, Inc. Tel: +1 (949) 586 5969 hileighm@valor-us.com Valor Europe Sharon Graves PentaCom Public Relations Tel: +44 (0)1242 525205 sharon.graves@btinternet.com Valor Far East Ofer Shofman Valor Computerized Systems Tel: +(852) 273 13504 ofer@valor.com [1] Leiterplatten = printed circuit boards (PCBs) | ||
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Danke für die Nachricht. Soviel ich weiss, sollen bis spätestens 12.11. die Quartalszahlen kommen. Gruss S.
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Aus einer e-mail von Valor. Vielleicht kommen die Zahlen noch diese Woche. Grüße Aphex | |||
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Hallo Leute!
Ich bin heute unter 5 Euro eingestiegen und denke auch das Valor sowohl kurzfristig als auch langfristig ein gutes Investment ist. Das aktuelle KGV eröffnet dem Wert ein hohes Potential, das in kürze auch von der breiten Masse erkannt werden sollte. 03.11.2000 Valor spekulativ kaufen Financial Times Deutschland Für spekulative Anleger ein Investment wert sei derzeit die Aktie von Valor Computer Systems (WKN 928731), berichten die Analysten von der Financial Times Deutschland. Zur Begründung heißt es, das israelische Unternehmen sei in der allgemeinen Schwächephase an den Weltmärkten zu Unrecht abgestraft worden. Der Softwareproduzent habe gerade einen Großauftrag im Rahmen von 1,5 Mio. US-Dollar eingefahren. Die Halbjahreszahlen hätten mit Umsatzsteigerungen von 10,3 auf 14,5 den Erwartungen der Analysten entsprochen. Nach Meinung der Experten von der Financial Times Deutschland stimmen auch die weiteren Perspektiven. Mit einem KGV01e von 16,8 sei der Wert derzeit preiswert zu haben. Auf dem derzeitigen Kursniveau – immerhin 50% unterhalb des Emissionskurses – sei die Aktie von Valor nach Einschätzung der Analysten von der Financial Times Deutschland für spekulative Ableger ein klarer Kauf. Mfg Trasher ------------------ Moderator im NM-Board | ||
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Hab noch einen interessanten Artikel gefunden:
ftd.de, Do, 2.11.2000, 21:41 Serie für Geldanleger: Hoffen auf Frieden und Gewinne Von Heinz-Josef Simons Die Gewalt im Nahen Osten schadet den Kursen der acht israelischen Unternehmen, die am Neuen Markt notiert sind. Kaufen, wenn die Kanonen donnern." Im Fall der israelischen Unternehmen gewinnt diese viel zitierte Börsenweisheit des alten Baron Rothschild bittere Aktualität. Nach Zuspitzung der Gewalt zwischen Palästinensern und Israelis sind die Kurse der vermeintlichen Highflyer aus dem Heiligen Land noch schneller auf dem Weg in den Börsenkeller. Viel dramatischer: Die meisten Aktien notieren längst weit unter Emissionskurs. Negativbeispiel Wizcom: Im März 1999 wagte der Jerusalemer Hersteller von Mini-Scannern als erstes israelisches Unternehmen das Listing an der Frankfurter Wachstumsbörse. Emissionskurs: 12 B. Aktueller Kurs: weniger als 4 B. Auch für eingefleischte Fans garantiert ein Tiefschlag. Mieses Börsenumfeld lastet auf den Kursen Der Wandel vom ambitionierten High-Tech-Wert zum Penny Stock hat bei Wizcom und Co. neben dem Ausbruch der Gewalttätigkeiten im Heimatland noch andere handfeste Ursachen. Missmanagement, schlechte Zahlen und das miese Börsenumfeld lasten viel stärker auf den Kursen. "Politische Börsen haben stets kurze Beine", sagt André Köttner. Er managt für Union Investment den Wachstumswertefonds "EuroAction: N.M." Solide Unternehmen, so Köttner, würden die politisch bedingte Kursdelle schnell ausbügeln. Genau hier liegt das Problem: Unter den israelischen Firmen am Neuen Markt gibt es nur wenige Perlen. Für die meisten Aktien existieren - abgesehen von den wenig objektiven Analysen der Konsortialbanken - keine positiven oder überhaupt keine aktuellen Einschätzungen. Fondsmanager machen um viele Titel einen Bogen Auch Fondsmanager machen um die meisten Titel einen Bogen. In Köttners Fonds finden sich gerade zwei der acht Papiere: Electronics Line und Valor Computerized Systems. Doch auch sie sind zuletzt arg unter die Räder gekommen. Seit dem Börsenstart im Mai 2000 ging es etwa für die Aktie von Valor nur bergab. Die Papiere sind heute für zirka die Hälfte des Emissionspreises von 12 B zu haben. Valor feilt an Software für die Elektronikindustrie. Hersteller von Leiterplatten sollen mit den Produkten schneller, billiger und mit weniger Ausschuss produzieren. Ein Markt mit Zukunft, so Stockpicker Köttner: "Wir rechnen für die nächsten Jahre mit einem Wachstum von rund 30 Prozent." Für den Kauf der Aktie sprechen Großkunden wie IBM, Nokia oder Sony. Wegen der guten internationalen Positionierung sollte die Nahostkrise nur eine kurzfristige Belastung des Kurses darstellen. Electronics Line schlägt sich wacker Das gilt auch für Electronics Line. Die Aktie hat sich in den Herbstturbulenzen halbwegs wacker geschlagen und notiert heute nahe beim August-Emissionskurs von 16,50 E. Electronics Line verbindet Sicherheitssysteme mit Home-Network-Technologie. Damit wird es möglich, Häuser oder Wohnungen per Internet von jedem Ort der Welt aus zu überwachen. Auch elektrische Geräte wie Telefone, Kühlschränke oder Heizungen daheim können so bequem aus der Flughafenlobby oder dem Urlaubsort gesteuert werden. Köttner prophezeit ein Marktwachstum von mehr als 30 Prozent jährlich. Technologieführer Electronics Line traut er für die nächsten zwei Jahre sogar 50 Prozent zu. Das erste Halbjahr 2000 war viel versprechend: Der Umsatz kletterte um 31,5 Prozent auf 15,9 Mio. E, der Nettogewinn um 400 Prozent auf 1,7 Mio. E. Stark expandieren will die Firma in Europa, das bei Home-Network-Systemen einen großen Rückstand zu den USA hat. Wizcom mit großem Rückstand Großen Rückstand hat auch Wizcom. Seit Veröffentlichung der traurigen Halbjahreszahlen Mitte August hat das Unternehmen jeden Kredit verspielt. Zu allem Überfluss quittierte im Oktober Gründer und Vorstandschef David Gal seinen Posten. Selbst die Analysten von Sal. Oppenheim, die beim Börsengang im März 1999 im Konsortium saßen, raten da nur zum Halten der Aktie - ein klares Verkaufssignal. Wizcom ist zudem ein gutes Beispiel dafür, dass Startups mitunter Waren herstellen, die am Markt nicht nachgefragt werden. Hauptprodukt ist der Quicktionary: Ein, wie Kritiker behaupten, überteuerter Scanner in Stiftform, mit dem beispielsweise Leser fremdsprachiger Bücher oder Zeitungen über unbekannte Wörter fahren - und prompt die Übersetzung auf dem Display bekommen. Klingt gut, ist in der Praxis aber umständlich und liefert darüber hinaus selten astreine Übersetzungen. Israelische Aktien mit Zukunftspotenzial Deutliche bessere Aussichten als Tiefflieger Wizcom versprechen einige der übrigen fünf Aktien aus Israel: Orad Hi-Tec Systems, Advanced Vision Technology (AVT), OTI, RT-Set und Visionix. AVT liefert Online-Inspektionssysteme für die Druckindustrie. Damit können Kunden wie Verpackungsmulti Tetrapak kleinste Abweichungen beim Druck rechtzeitig erkennen. Die Analysten der Emissionsbank Sal. Oppenheim raten weiter zum Kauf. Für AVT sprechen die niedrige Bewertung und das erwartete Plus von 100 Prozent beim Gewinn je Aktie in 2001. Orad und RT-Set tummeln sich in virtuellen 3D-Welten. Orad entwickelt Studiotechnik für Fernsehsender. Aus Orads Cyberstudio begrüßten Moderatoren die Zuschauer bei der Olympiade in Sydney, bei der Fußball-WM in Frankreich 1998 oder bei Wahlen in Japan, Brasilien und den USA. Das Plus der Technik: phantastische Animationen ohne teure und zeitraubende Dekorationen. Markt mit Zukunft im Blick Einen Markt mit Zukunft hat auch RT-Set im Blick: Die Firma liefert Software für die dreidimensionale Darstellung von Daten und Grafiken in Echtzeit. Kunden sind in erster Linie TV-Sender. Besseren Durchblick versprechen auch die Manager von Visionix ihren Kunden und Anlegern: Das Unternehmen stellt Apparate her, mit denen Linsen und Gläser punktgenau vermessen werden können. Abnehmer sind Brillenmultis wie Rodenstock, Optiker und Augenärzte. Mit einem 99er-Umsatz von 3,51 Mio. $ ist der Titel aber nur etwas für extrem risikofreudige Anleger. Seit Börsenstart im Frühjahr hat die Aktie mehr als zwei Drittel ihres Wertes eingebüßt. Tief gefallen ist auch der einstige Durchstarter OTI. Die Firma ist auf Smard-Cards spezialisiert - kleine Plastikkarten mit Mikroprozessoren, auf denen persönliche Daten etwa von Bankkunden abgespeichert sind. Dort steht dann eines Tages vielleicht Bit auf Bit, wie gut oder schlechte es um das Israel-Depot steht. Am Samstag lesen Sie: Renditevorteile auf sicherem Fundament © 2000 Financial Times Deutschland Mfg Trasher ------------------ Moderator im NM-Board | ||
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Zitat:
Auf der Homepage des Neuen Marktes steht als Termin der 10.11.2000! Grüße Aphex | |||
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Ad hoc-Service: Valor Comput. Systems Q3Report
-------------------------------------------------------------- ADHOCMITTEILUNG Valor Computerized Systems Ltd. Ergebnisse für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. September 2000 Überblick: -Umsatzanstieg um über 24% auf 22 Mio. US$ (Q1-Q3 1999: 17,7 Mio. US$) -Der Bruttogewinn betrug 19,2 Mio. US$, ein Zuwachs von fast 29% gegenüber Q1-Q3 1999 (14,9 Mio. US$) -Das EBITDA nahm gegenüber Q1-Q3 1999 (3,7 Mio. US$) um über 17% auf 4,3 Mio. US$ zu -Der Nettogewinn stieg um 30% auf 3,9 Mio. US$ (Q1-Q3 1999: 3,0 Mio. US$) -1,2 Mio. US$ Aufwendungen für das neue b2b venture e4eNet YAVNE, Israel, 7. November 2000 - Valor Computerized Systems, ein weltweit führender Anbieter von Produktivitätssoftwarelösungen, der seit Mai am Neuen Markt der Frankfurter Börse gehandelt wird (Ticker: VCR), gab heute seine Ergebnisse für das am 30. September 2000 zu Ende gegangene Dreivierteljahr bekannt. Das Unternehmen ist Anbieter von Softwarelösungen, die die effiziente Ausführung und Übertragung von kritischen DFM-Daten (DFM = design for manufacturing) von Leiterplatten (PCB) zwischen Original Equipment Manufacturers (OEM) und Anbietern von Herstellungs- und Montageservice ermöglichen. Im Hinblick auf die Ergebnisse sagte der Geschäftsführer von Valor, Schmil Dolberg: "Die letzten Ergebnisse sind sehr vielversprechend, auch im Hinblick auf den Umsatzzuwachs unserer Montage- und Designprodukte. Ausserdem gewinnt unser b2b e-Collaborations Tool, e4eNet, immer mehr Beachtung in der Elektronikindustrie. Viele im Markt führenden Unternehmen haben positives Interesse an diesem b2b Service gezeigt." Ansprechpartner Valor Computerized Systems Ltd. Sabine Yael, IR Manager 4 Faran Street Yavne 70600, Israel Phone +972.8.943.2430 Fax +972.8.943.2429 Email sabine@valor.com URL www.valor.com End of Message 070820 Nov 00 | ||
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Trendwender
![]() ![]() ![]() Dabei seit: 03 Nov 2000
Beiträge: 68
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Wie gehts weiter mit valor. Ich habe den Wert diese Woche in der Hoffnung auf kurzzeitige Kurssprünge nach der Ad-hoc gekauft. Allerdings tat sich da nicht allzu viel. Springt der Kurs noch an oder kann ich getrost verkaufen?
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Kommt darauf an, wieviel Zeit Du hast. Aktuell wird jede kleinste Kurserholung zum Ausstieg genutzt! Nach den Zahlen stieg VALOR auf 5,50 um dann sofort wieder auf 5,00 zu fallen. Ich tippe auf eine institutionellen Anleger, denn es sind beträchliche Stückzahlen. Eventuell wird der Kurs auch auf dem Niveau von 5 Euro gehalten, um sich anzudecken. Ich bin ein wenig ratlos - aber an manchen Tagen gibt das Orderbuch Rätsel auf (große Stückzahlen tauchen im Bid auf, nachdem die gleichen Stückzahlen kurz zuvor im Ask zu beobachten waren)
Fazit: nach unten ist der Wert abgesichert, langfristig top! Man braucht nur Sitzfleisch, aber manchmal geht es schneller aufwärts als man denkt... Grüße Aphex | ||
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Valor AG
Gefragt sind heutzutage immer kleinere, kompaktere und zuverlässigere Leiterplattendesigns, die in immer kürzeren Zykluszeiten entwickelt werden sollen. Die Softwareprodukte der israelischen Valor Computerized Systems sorgen eben dafür, daß Hersteller aktiver Leiterplatten immer kürzere Produktionszyklen optimal nutzen können. Die Programme des 1992 in Israel gegründeten Unternehmens unterstützen die Entwicklung und Produktion, etwa durch Anzeigen von Konstruktionsfehlern. Valor hat am 07.11.2000 gute Zahlen herausgebracht. Deshalb möchte ich das Unternehmen hier vorstellen. Kurzportrait: Das Unternehmen ist weltweit einer der führenden Anbieter von CAD-CAM-Software ( CAD: Computer Aided Design und CAM: Computer Aided Manufacturing = computergestütztes Entwerfen und Fertigen ) und entwickelt, fertigt und vermarktet softwarebasierte Lösungen und Business-Anwendungen zur Produktivitätssteigerung bei Herstellung und Entwicklung von aktiven Leiterplatten ( sog. Interconnect Carriern ). Diese elektronischen Komponenten und Anwendungen befinden sich sowohl in Laptops, als auch in Handies, etc. Vom Leiterplattenentwurf bis hin zur Versorgungskette der elektronischen Komponenten in der Leiterplattenfertigung verbessert die Valor-Software Produktivität und Effizienz der Prozeßabläufe. Mit der Software von Valor wird die Kommunikation zwischen dem Designer und dem Hersteller von Platinen erleichtert. Wettbewerbsvorteile erzielt das Unternehmen insbesondere durch die enge Zusammenarbeit mit seinen Kunden. So zählen alle großen Firmen der IT-Branche, wie etwa Nokia, Ericsson, Compaq und Intel zum nicht gerade kleinen, rund 500 große Unternehmen zählenden Kundenkreis. Die Produkte der Firmen erlangen durch den Einsatz der Software von Valor wesentlich schneller Marktreife. Valor ist mit seinen Softwarelösungen für Leiterplatten sowohl in den USA, als auch in Europa und Asien aktiv. Durch die in Entwicklung stehende B2B-Plattform e4eNet.com von Valor, wird es sogar in absehbarer Zeit möglich werden, Leiterplatten online zu designen und einen Echtzeit-Dialog mit den Kunden aufzubauen. Markt/Marktrisiko Marktforscher sagen dem Softwarebereich, in dem Valor arbeitet, eine Umsatzsteigerung auf dem Weltmarkt von derzeit 212 Millionen auf über 557 Millionen Euro im Jahr 2004 voraus. Zusätzlich profitiert Valor vom Wachstumspotential der E-Commerce-Umsätze in der Elektronikindustrie. Auf der Grundlage ihrer bisherigen Erfahrungen mit virtuellen Integrationslösungen befaßt sich Valor nämlich, wie schon oben erwähnt, mit der Entwicklung einer innovativen E-Commerce-Lösung für den B2B-Bereich im Internet. Das e4eNet.com-Netzwerk soll den Beschaffungsprozeß in der Elektronikindustrie revolutionieren, der laut dem Unternehmen heute noch größtenteils manuell gesteuert wird und folglich zeitintensiv und fehlerbehaftet ist. Am 3.Juli hat e4eNet.com, die 100%-ige Tochtergesellschaft von Valor angegeben, mit einem kanadischen Telekommunikations-Anbieter ein Beta-Agreement für eine B2B-Lösung abgeschlossen zu haben. Die Gesellschaft ist unter der Gesetzgebung des Staates Israel, wo sich auch der eingetragene Sitz befindet, gegründet worden. Dementsprechend ist die Gesellschaft direkt von den politischen, wirtschaftlichen und militärischen Bedingungen in Israel betroffen. Von der derzeitigen Lage in Israel dürfte Valor allerdings nur kurz betroffen sein. Laut Auskunft des Unternehmens herrscht in Israel normaler Alltag (Schule, Kindergarten, Uni, Arbeit etc.), im Gegensatz zu Gaza Streifen & West Bank. Ferner liegt die Zentrale Valors nahe der Küste in Yavne, ca. 30 Kilometer südlich von Tel Aviv, fernab der Krisengebiete. Ob die Gesellschaft ihre Lösungen und Dienstleistungen erfolgreich vermarkten kann, hängt nicht nur von der Produktqualität und dem Wettbewerbsvorteil ab, sondern eher ganz allgemein von der Akzeptanz der von der Gesellschaft angebotenen Lösungen und Dienstleistungen durch den jeweiligen Markt. Ob die Gesellschaft ihre Geschäftstätigkeit in Zukunft ausweiten kann, hängt in bedeutendem Maße von der Verbreitung des ODB++ Datenaustauschformats der Gesellschaft und ihres e4eNet.com-Netzwerks für Business-to-Business-E-Commerce-Lösungen als Standardkommunikationsmedium im Bereich Design, Herstellung und Bestückung von elektronischen Komponenten ab. Produkte: Vor dem Hintergrund einer Trennung von Leiterplatten-Design, Herstellung unbestückter Leiterplatten und Leiterplatten-Bestückung besitzt Valor drei, auf die jeweiligen Markterfordernisse abgestimmte Produkte: Enterprise 3000: DFM (Design For Manufacturing) für Leiterplatten-Designer Enterprise 3000, das für Elektronik-OEMs (Original Equipment Manufacturers) gedacht ist, beseitigt kostspielige Überarbeitungsdurchläufe, indem die Herstellbarkeit eines Designs bereits während der Entwurfsphase geprüft wird. Enterprise 3000 umfaßt weitreichende Module zur physischen Verifizierung der Herstellung und Bestückung unbestückter Leiterplatten mit über 200 Regelkategorien. Trilogy 5000: DFM-/CAM-System für Bestücker von Leiterplatten. Im Rahmen des Trilogy 5000- Projekts hat Valor die Valor Parts Library (siehe unten) eingeführt, einen innovativen Online- Katalog, einschließlich Form- und Zeichnungsdaten aller Bauelemente, der alle wichtigen Informationen in einem computerlesbaren Format enthält. Trilogy 5000 wurden im zweiten Quartal 1999 freigegeben. Zum 31. Dezember 1999 hat die Gesellschaft ca. 40 Lizenzen für dieses Produkt vergeben. Genesis 2000: DFM-/CAM-System für Hersteller unbestückter Leiterplatten. Genesis 2000, das von Frontline produziert wird, stellt Leiterplatten-Herstellern eine voll optimierte DFM- und CAM-Lösung bereit. Umfangreiche DFM-Plug-ins reduzieren die Zykluszeiten und ermöglichen beträchtliche Ertragssteigerungen. Genesis 2000 ist seit Juli 1995 auf dem Markt erhältlich. Weltweit wurden über 1.400 Benutzerlizenzen für dieses Produkt ausgestellt. Ungefähr 1.000 Lizenzen sind derzeit noch für zwei vormals produzierte Frontline-Produkte gültig, die gerade auslaufen und durch Genesis 2000 ersetzt werden. Neben diesen drei primären DFM-/CAM-Tools bietet Valor auch folgende Produkte an, die zusammen eine duchgängige Engineering-Lösung für den Entwurf, die Herstellung und Bestückung von Leiterplatten bilden: ODB++: Intelligentes Format für den Austausch von Design- und Fertigungsdaten Valor Parts Library (VPL): Datendienst für Modelle von elektronischen Bauelementen Zuletzt gemeldete Kooperationen und Aufträge Am 12.September gaben die Mentor Graphics Corporation ( das 1981 gegründete Unternehmen verzeichnete in den letzten 12 Monaten einen Umsatz von mehr als $ 500 Millionen und hat ca. 2.600 Mitarbeiter weltweit ) und Valor Computerized Systems den Abschluß einer Kooperationsvereinbarung zur Entwicklung der ersten bidirektionalen Schnittstelle zwischen Designwerkzeugen und einer Analysesoftware für die Fertigung bekannt. Mit dieser Schnittstelle können Designingenieure mögliche Fertigungsprobleme bereits in einem frühen Entwicklungsstadium erkennen und dadurch den gesamten Ablauf effizienter und kostengünstiger gestalten. Die Integration erfolgt über die ODB++-Schnittstelle von Valor, die nicht nur die Ausgabe von Fertigungsdaten unterstützt, sondern auch ermöglicht, daß die DFM-Software für Produktionsentwürfe von Valor Anweisungen für die Fertigung und Analyseergebnisse übertragen kann. Dank dieser Feedback-Funktion können Entwickler die Analyseergebnisse eindeutig erkennen und verstehen und die erforderlichen Anpassungen direkt an der Leiterplatte vornehmen, so daß die Fertigungsdaten schon bei der Konstruktion korrekt ausgegeben werden. Dies ist eine wesentliche Verbesserung gegenüber dem jetzigen CAD/DFM-Datenaustausch, bei dem die Daten während des gesamten Ablaufs ab dem Design bearbeitet werden, um den Produktionsanforderungen gerecht zu werden, was wiederum zu Unstimmigkeiten zwischen Entwurfs- und Fertigungsdaten führen kann. Als zweiter Streich erhielt das israelische Unternehmen am 17.10.2000 einen bedeutenden Auftrag im Wert von USD 1,5 Millionen von SCI Systems ( Ertrag von SCI liegt bei ca. USD 8,5 Milliarden.), einem der weltweit größten Anbieter von Electronics Manufacturing Systems (EMS). Valors Trilogy Systeme werden in SCIs Zentrale in Huntsville, Alabama, USA, installiert, sowie in über 30 SCI Niederlassungen weltweit. Erst am 30. Oktober kündigte die Valor Computerized Systems, daß Siemens Automotive Systems (AT) mehrere Enterprise 3000-Softwaresysteme zur DFM-Analyse (Design For Manufacturability) von Leiterplatten (PCB) erworben hat. Nach eingehender Prüfung und umfassender Bewertung werden die Enterprise 3000-Produkte in der zentralen PCB Services-Abteilung bei Siemens AT (Regensburg, Deutschland) zum Einsatz kommen. Diese Abteilung unterstützt eine Reihe von Konstruktionsabteilungen bei DFM-Analysen und -Simulationen bei der Entwicklung vollständig optimierter und geprüfter Produktkonzepte für die Produktion. Enterprise 3000 wird bei vielen Konzeptionsprojekten im Kfz-Bereich und verwandten Bereichen, einschließlich Sicherheitssysteme, Systeme zur Motor- und Bewegungssteuerung und ABS-Systeme, zum Einsatz kommen. Zahlen: Im letzten Jahr hat Valor einen Umsatz von 25 Mio. $ und einen Gewinn von 3,5 Mio. $ erzielt. Bis zum Jahr 2002 wird mit einem Umsatz von 58 Mio. $ und einem Gewinn von 11,5 Mio. $ gerechnet. Bereits seit 1995 schreibt das Unternehmen schwarze Zahlen. Seinen derzeitigen Weltmarktanteil von rund 25 Prozent will Valor, laut der EURO am Sonntag bis 2001 auf 50 Prozent steigern. Die Zahlen für das dritte Quartal kamen am 07.11.2000 heraus. Valor hat für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. September 2000 im Jahresabstand einen Umsatzanstieg um über 24 Prozent auf 22,0 ( 17,7 Vergleichsquartal ) Mio. USD ausgewiesen. Der Bruttogewinn betrug 19,2 (14,9) Mio. USD, ein Zuwachs von fast 29 Prozent. Das EBITDA nahm um über 17 Prozent auf 4,3 (3,7) Mio. USD zu, der Nettogewinn stieg um 30 Prozent auf 3,9 (3,0) Mio. USD. Bewertung: Valor ist einer der führenden Anbieter von Engineering-Softwarelösungen für die Elektronikindustrie. Die Software verringert nicht nur den Zeitaufwand für den Produktdurchlauf, sondern ermöglicht auch eine entscheidende Reduzierung des nachträglich anfallenden Änderungsbedarfs. Beide Faktoren führen zu einer beträchtlichen Senkung des Gesamtkostenaufwands für das Endprodukt und sind so für viele Großunternehmen äußerst interessant. Heute wird die Engineering-Software von Valor den Angaben zufolge in mehreren hundert Großunternehmen eingesetzt, darunter 3COM, Alcatel, Dell, Ericsson, Fujitsu, General Electric, Hitachi, IBM, Lucent Technologies, Motorola, Nokia, Siemens, Silicon Graphics und Sony. Mit den oben genannten Aufträgen gelang es Valor den Marktanteil weiter auszubauen und noch internationaler zu agieren. Desweiteren soll der Bereich e-Commerce mit dem Handels-Portal “e4eNet.com“ aufgebaut werden. Dort soll wie oben beschrieben eine Kommunikations- und Handelsplattform für Original Equipment Manufacturers (OEM) wie Siemens oder Nokia, sowie für Hersteller und Zulieferer der Leiterplattenindustrie entstehen. Laut dem Unternehmenssprecher „zeigen marktführende Unternehmen Interesse an diesem B2B Service“. Dies verleiht der Aktien auch noch einmal Phantasie aber auch ein gehöriges Risikopotential. Schlägt die Wachstumsstrategie schief ist mit Kursstürzen zu rechnen. Es sollten auch die mit der Entwicklung und Etablierung anfallenden Kosten berücksichtigt werden, die die bisherige Planungssicherheit eventuell beeinträchtigen könnten. Die Bewertung ist mit einem 2001 KGV von ca. 15 und einem KUV von 8 bei dem jetzigen Kursniveau von 4,5 Euro günstig bewertet. Die gestern herausgegebenen Zahlen sind positiv auszulegen und man kann davon ausgehen, daß Valor seine Umsatz und Gewinnprognosen gut erfüllen kann. Zusätzlich schreibt das Unternehmen schon seit 5 Jahren schwarze Zahlen. Aufgrund der mittlerweile günstigen Bewertung ( Ausgabekurs war 12 Euro ! ) und den guten Zukunftsperspektiven, sollten die derzeitigen Kurse aus fundamentaler Sicht ein günstiger Einstiegszeitpunkt sein. Man sollte bei einem Kauf jedoch etwas Zeit mitbringen, da sich nicht abschätzen läßt, wann die günstige Bewertung vom Markt erkannt wird. Kursziel sollten etwa 10 Euro in 12 Monaten sein. Quelle: BörseGo 13.11.00 13:28 Uhr __________________________________________________ ___________________________________ Grüße Aphex | ||
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